Das Ariadne Projekt in der Stadtgalerie Alte Feuerwache: Mythos, Raum und Resonanz erleben


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Der Faden der Ariadne – ein begehbares Mythos-Labyrinth in Amberg
Mit ‚Das Ariadne Projekt‘ eröffnet die Stadtgalerie Alte Feuerwache ihre Ausstellungssaison 2026: Zwei raumgreifende Installationen der Künstlerinnen Belle Shafir (Tel Aviv) und Hanna Regina Uber (Amberg) verwandeln die Galerie in ein sinnlich verdichtetes Labyrinth aus Fäden, Schläuchen, Klang und Licht. Der Eintritt ist frei – ein starkes Signal für kulturelle Teilhabe.
Einführung: Mythos als Gegenwartskunst
Ausgangspunkt ist der antike Ariadne-Mythos. Statt Nacherzählung entsteht eine zeitgenössische Bild- und Raumgrammatik, die Orientierung und Verirrung, Erinnerung und Erkenntnis erlebbar macht. Besucherinnen und Besucher werden Teil der Werkbetrachtung: Die Ausstellungsatmosphäre fordert Langsamkeit, schärft die Wahrnehmung für Material, Form, Resonanz.
Material, Raum, Klang: Eine ästhetische Erfahrung
Shafirs und Ubers Installationen arbeiten mit Textilstrukturen, rotem Faden, industriellen Schläuchen und akustischen Setzungen. Linien verdichten sich zu Netzen, Faltungen und Verknotungen; Schatten choreografieren das Licht. Das Labyrinth wird zum Resonanzraum, in dem Körper, Blick und Bewegung die Bedeutung mitschreiben – eine immersive Installation zwischen Malerei im Raum, Skulptur und begehbarer Zeichnung.
Kunsthistorische Einordnung
Im Dialog von Mythos und Moderne knüpft das Projekt an Positionen der Installationskunst seit den 1960er-Jahren an – von prozessualen Materialien bis zu ortsspezifischer Kuratierung. Der Faden als Leitmotiv evoziert Ariadnes Gabe und verweist zugleich auf textile Avantgarden, feministische Kunstpraktiken und die Linie als ‚Urform der Zeichnung‘ im Raum.
Biografische Akzente
Belle Shafir, in Amberg geboren und seit Jahrzehnten in Tel Aviv aktiv, zeigte Werke in internationalen Museen und Sammlungen. Hanna Regina Uber prägt als Bildhauerin und Kuratorin die regionale Kunstszene, realisierte partizipative Projekte im öffentlichen Raum (u. a. Bürgerskulptur). Gemeinsam verdichten sie Erfahrung, Expertise und kulturelle Brücken zwischen Israel und der Oberpfalz.
Rahmenprogramm und Besuch
Die Ausstellung läuft vom 29. Januar bis 12. April 2026 in der Stadtgalerie Alte Feuerwache, Zugang über das Stadtmuseum Amberg. Öffnungszeiten: Di–Fr 11–16 Uhr, Sa/So 11–17 Uhr. Der Eintritt in die Stadtgalerie ist frei. Begleitend sind Performances und Kunstgespräche angekündigt.
Fazit
Wer ein intensives Kunsterlebnis sucht, findet hier eine konzentrierte ästhetische Erfahrung: Farben und Fäden, Licht und Klang, Verdichtung und Öffnung. ‚Das Ariadne Projekt‘ macht den Mythos körperlich spürbar – ein Pflichttermin für alle, die zeitgenössische Installation, sinnliche Raumwirkung und kunsthistorische Tiefe schätzen.
Offizielle Kanäle von Stadtmuseum Amberg / Stadtgalerie Alte Feuerwache:
- Instagram: Kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: Kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: Kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.stadtmuseum-amberg.de/
Quellen:
- AMBERG.MUSEUM – Sonderausstellungen
- AMBERG.MUSEUM – Stadtgalerie Alte Feuerwache: Info, Adresse, Öffnungszeiten
- Stadt Amberg – Jahresprogramm Stadtgalerie 2026
- OberpfalzECHO – Ariadne-Projekt eröffnet Ausstellungssaison (29.01.–12.04.2026)
- Wikipedia – Belle Shafir (Biografische Einordnung)
- Bürgerskulptur Amberg – Projekt von Hanna Regina Uber









