Das Ariadne-Projekt in der Stadtgalerie: Mythos, Faden und Raumklang in Amberg


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Das Ariadne-Projekt: Faden, Labyrinth und Raumklang – zeitgenössische Kunst in Amberg
Die Stadtgalerie ALTE FEUERWACHE verwandelt sich zwischen Mythos und Gegenwart in ein intensives, multisensorisches Kunsterlebnis: Belle Shafir (Tel Aviv) und Hanna Regina Uber (Amberg/Aschach) spannen im Ariadne-Projekt einen fein gesponnenen Bogen von Ariadnes Faden bis zur Spinne – als begehbare Installation, als Klangraum, als ästhetische Erfahrung.
Werkbetrachtung: Wenn Fäden zu Räumen werden
Shafir arbeitet seit Jahren mit verknüpften Materialien wie Pferdehaar, Wachs und Nylonfäden. Diese Fäden, an Biografie und Erinnerung geknüpft, verdichten sich zu Geflechten, die an DNA-Stränge, Netze und Spinnenkörper erinnern. Das Labyrinth wird zur begehbaren Skulptur – Ariadne trifft Arachne – und der Besucher erfährt den Raum körperlich: dichtes Gewebe, gedämpftes Licht, changierende Schatten.
Digitale Verführung: Labyrinthe der Gegenwart
Uber entwickelt für Amberg ein digitales Labyrinth, das mit Verheißungen spielt: falsche Ariadnen führen in die Irre, Klangflächen von Alex Dorsch öffnen neue Pfade. Die Installation verknüpft Mythologie mit Medienkunst und macht Orientierungssehnsucht, Versuchung und Auswegssuche im 21. Jahrhundert erfahrbar.
Kuratierung und Kontext: Von der klassischen Erzählung zur Gegenwartsinstallation
Die Ausstellung entfaltet eine klare Dramaturgie: vom ikonischen Faden über die Topografie des Labyrinths hin zur räumlichen Werkbetrachtung. Skulptur, Installation, Video und Klang greifen ineinander und erzeugen eine Ausstellungsatmosphäre, die Sehen, Hören und Bewegung gleichermaßen adressiert – ein Kunsterlebnis zwischen Materialästhetik und kulturhistorischer Deutung.
Bildung und Zugänglichkeit: Zeitgenössische Kunst für alle
Die Stadtgalerie ist Teil des AMBERG.MUSEUM. Der Eintritt ist frei, die Wege sind barrierearm; die Sonderausstellungen werden mit kontrastreicher Beschilderung und rollstuhlgerechter Architektur geplant. So wird kulturelle Teilhabe mit hoher Vermittlungsqualität verbunden.
Fazit: Das Ariadne-Projekt eröffnet ein lebendiges Gespräch über Orientierung, Identität und Erinnerung. Besucherinnen und Besucher erwartet ein sinnlich-intellektuelles Kunsterlebnis mit starker Raumwirkung – ideal, um Installation, Klangkunst und Mythos in einem einzigen Ausstellungsbesuch zu erleben. Unbedingt live erkunden.
Offizielle Kanäle von Stadtgalerie ALTE FEUERWACHE / Stadtmuseum Amberg:
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