Das Ariadne Projekt in der Stadtgalerie Amberg: Mythos, Material, Raum


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Mythos verwebt sich mit Gegenwart: Das Ariadne Projekt in Amberg
In der Stadtgalerie ALTE FEUERWACHE entfaltet sich ein außergewöhnliches Kunsterlebnis: Belle Shafir und Hanna Regina Uber transformieren den antiken Ariadne-Mythos in eine zeitgenössische Rauminstallation. Zwischen Faden, Labyrinth und Spinne entsteht eine Ausstellungsatmosphäre, die Werkbetrachtung, ästhetische Erfahrung und sinnliche Wahrnehmung kunstvoll vereint.
Roter Faden, schwarzer Klang: Sinnliche Eindrücke
Im lichten Galerieraum zeichnen verhäkelte Materiallinien, feine Fäden und transparente Volumina eine begehbare Choreografie. Licht trifft auf textilen Faden, Schatten strukturieren die Form; der Raum atmet. Eine eigens komponierte Soundcollage auf dem Stahlcello erweitert die Installation ins Akustische – jede Bewegung der Besuchenden verändert die Raumwirkung subtil.
Ariadne und Arachne: Kunsthistorische Tiefenschärfe
Shafirs Fadenkunst und Ubers Labyrinth-Motive knüpfen an antike Ikonografie und die Metamorphosen-Mythen an. Der berühmte Ariadne-Faden wird zur künstlerischen Leitmetapher zwischen Orientierung und Verführung; Arachne erscheint als rebellisches Gegenbild, das das Weben – als Urgestus von Malerei, Skulptur und Installation – neu rahmt. Kuratorisch präzise gesetzt, oszilliert die Schau zwischen Materialpoesie und medienreflexiver Rauminstallation.
Biografische Linien: Von Amberg bis Tel Aviv
Belle Shafir, in Amberg geboren und in Tel Aviv arbeitend, erforscht seit Jahrzehnten textile und organische Materialien – von Pferdehaar bis Nylon – als fragile, doch widerständige Zeichnung im Raum. Hanna Regina Uber, Bildhauerin aus der Region, entwickelt Skulptur und Installation zwischen Bronze, Holz und digitalen Labyrinth-Strukturen. Beide Positionen verbinden handwerkliche Meisterschaft mit präziser Formanalyse.
Kulturelle Bildung und Vermittlung
Die Stadtgalerie im Stadtmuseum Amberg verankert die Ausstellung in einem inklusiven Bildungskontext: Öffnungszeiten sind klar strukturiert; der Eintritt ist frei. Führungen und Kunstgespräche ergänzen die Werkbetrachtung. Hinweise zur Barrierefreiheit des Hauses ermöglichen eine verlässliche Besuchsplanung.
Fazit
Wer zeitgenössische Kunst als intensives Raum- und Klangereignis erleben will, findet im Ariadne Projekt eine dichte, klug kuratierte Erfahrung zwischen Mythos und Material. Kommen Sie, lassen Sie sich leiten – und verlieren Sie sich produktiv im Labyrinth der Formen.
Offizielle Kanäle von Stadtgalerie ALTE FEUERWACHE und Künstlerinnen:
- Instagram: Kein offizielles Profil gefunden
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- YouTube: Kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://stadtmuseum-amberg.de/de/stadtgalerie/info









