Die Mobilisierung des Ressentiments: Lars Rensmann über Antisemitismus in der AfD


Datum und Uhrzeit
Veranstaltungsort
Über diese Veranstaltung
Stimmung
Veranstaltungsorttyp
Antisemitismus in der AfD: Ein Abend über Ressentiments und Demokratie
Wie entstehen antisemitische Deutungsmuster in der politischen Gegenwart, und welche Rolle spielen sie in der extremen Rechten? Am 29. Oktober 2026 analysiert Prof. Dr. Lars Rensmann in der Ehemaligen Synagoge Sulzbach die Mobilisierung des Ressentiments und ihre Bedeutung für die politische Kultur.
Politische Ideologien kritisch betrachtet
Der Vortrag nimmt die Verbindung von Nationalismus, Verschwörungsideologien und Antisemitismus in den Blick. Im Zentrum steht die Frage, wie Feindbilder entstehen, politisch eingesetzt werden und demokratische Gesellschaften herausfordern. Rensmann richtet den Fokus dabei auf die AfD und auf autoritär-nationalistische Vorstellungen, die sich in Teilen der Partei und ihres Umfelds zeigen.
Antisemitische Deutungsmuster und die AfD
Behandelt werden unter anderem Israelfeindschaft, Holocaustrelativierung, antisemitisches Verschwörungsdenken sowie die Konstruktion einer angeblich korrupten globalisierten Elite. Der Vortrag ordnet diese Muster wissenschaftlich ein und zeigt, wie Begriffe wie Weltregierung oder Bevölkerungsaustausch an ältere antisemitische Vorstellungen anknüpfen können.
Wissenschaftliche Expertise für eine fundierte Diskussion
Prof. Dr. Lars Rensmann ist Professor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Vergleichende Regierungslehre an der Universität Passau. Zuvor lehrte er an der Rijksuniversität Groningen und leitete dort ein Forschungszentrum zu demokratischen Kulturen und Politik. Er war mehrfach als Sachverständiger im Deutschen Bundestag tätig und forscht seit vielen Jahren zu Antisemitismus, Rechtsextremismus, politischer Theorie und Demokratie.
Seine Forschung und Publikationen verbinden politikwissenschaftliche Analyse mit historischer Einordnung. Die Veranstaltung bietet damit einen konzentrierten Rahmen für alle, die politische Kommunikation, demokratische Kultur und aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus besser verstehen möchten.
Ein besonderer Veranstaltungsort
Die Ehemalige Synagoge Sulzbach schafft mit ihrer historischen Atmosphäre einen eindrucksvollen Rahmen für den Vortrag. Das Ambiente unterstreicht die Bedeutung des Themas und verbindet Erinnerungskultur mit aktueller politischer Bildungsarbeit. Die Publikumsstimmung lebt von Aufmerksamkeit, Nachdenken und dem gemeinsamen Interesse an einer sachlichen Auseinandersetzung.
Fazit: Politische Bildung im historischen Ambiente
Besucherinnen und Besucher erwartet ein anspruchsvoller Vortrag mit wissenschaftlicher Einordnung und hoher gesellschaftlicher Relevanz. Wer Zusammenhänge zwischen Antisemitismus, Verschwörungsdenken, Rechtsextremismus und demokratischer Kultur verstehen möchte, erlebt in Sulzbach-Rosenberg einen konzentrierten Abend der politischen Bildung.
Offizielle Kanäle von Lars Rensmann:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- TikTok: kein offizielles Profil gefunden










