Geschichte im Zollhaus: Woher Monate und Wochentage ihre Namen haben

Event: Geschichte im Zollhaus: Woher kommen die Namen für die Monate und Wochentage in Pflasterzollhaus, Hagtor 8, 92237 Sulzbach-Rosenberg on 20. Januar 2027

Datum und Uhrzeit

20. Januar 2027 19:00 Uhr

Veranstaltungsort

Sulzbach-Rosenberg
92237 Sulzbach-Rosenberg, Deutschland

Über diese Veranstaltung

Literatur & Lesungen

Stimmung

Entspannt

Veranstaltungsorttyp

Drinnen

Wenn Kalenderwörter Geschichte erzählen

Samstag und Sams, Dienstag und Dienst, Sonntag und Sonne: Die vertrauten Namen unserer Wochentage und Monate tragen erstaunliche Geschichten in sich. Der Vortrag im Pflasterzollhaus lädt dazu ein, sprachlichen Spuren, mythologischen Bezügen und kulturhistorischen Entwicklungen nachzugehen.

Zwischen Sams, Sonne und alten Gottheiten

Paul Maars spielerische Sams-Geschichte liefert einen charmanten Ausgangspunkt für die Frage, ob der Samstag tatsächlich etwas mit dem Sams zu tun hat. Der Abend führt von solchen Klangassoziationen zu den historischen Ursprüngen unserer Zeitbegriffe. Im Mittelpunkt stehen Götter, Himmelskörper und die Überlieferung alter Benennungssysteme.

Die Wochentage als Spiegel der Kulturgeschichte

Die Namen der Wochentage verweisen auf eine lange Entwicklung, die von babylonischen Vorstellungen über die römische Welt bis in den germanischen Sprachraum reicht. Sonne, Mond und Planeten wurden mit Gottheiten verbunden und prägten die Bezeichnungen, die in unterschiedlichen Sprachen bis heute nachwirken. Donnerstag, Freitag, Dienstag und Samstag eröffnen dabei jeweils eigene Kapitel der Sprach- und Religionsgeschichte.

Warum der September eigentlich der siebte Monat heißt

Auch die Monatsnamen bewahren historische Schichten. Der September bedeutet seinem Ursprung nach siebter Monat, obwohl er heute an neunter Stelle des Kalenders steht. Der Vortrag erklärt, wie Verschiebungen im römischen Kalender diese scheinbaren Widersprüche entstehen ließen und weshalb der Februar bis heute der kürzeste Monat des Jahres ist.

Sprachkunst, Wissen und literarische Atmosphäre

Die Veranstaltung verbindet populärwissenschaftliche Kulturgeschichte mit der Freude am genauen Hinhören. In der Lesungs-Atmosphäre des historischen Pflasterzollhauses werden Wörter zu Zeitkapseln: Jede Silbe verweist auf Mythen, Bräuche, astronomische Beobachtungen und gesellschaftliche Ordnungsvorstellungen. Das macht den Abend zu einem anregenden literarischen Erlebnis für Sprachinteressierte, Familien und alle, die alltägliche Begriffe neu entdecken möchten.

Fazit: Ein Abend für neugierige Wort- und Geschichtsfreunde

Besucher erwartet eine unterhaltsame und bildungsorientierte Reise durch die Herkunft der Monatsnamen und Wochentage. Wer Sprache als lebendiges Archiv kultureller Erinnerung erleben möchte, findet im Pflasterzollhaus einen besonderen Abend voller überraschender Zusammenhänge. Erleben Sie die Geschichte unserer Kalenderwörter live in Sulzbach-Rosenberg.

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Quellen:

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