Wolken und geschmiedete Luftlöcher in Amberg: Schmuckkunst zwischen Himmel und Amboss

Event: Wolken und geschmiedete Luftlöcher – Bettina Dittlmann & Michael Jank in Amberg on 13. Juni 2026

Datum und Uhrzeit

13. Juni 2026 13:06 Uhr

Veranstaltungsort

Das Notstain
Schiffgasse 5, 92224 Amberg, Germany

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Kostenlos

Über diese Veranstaltung

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Stimmung

Entspannt

Veranstaltungsorttyp

Drinnen

Wolken und geschmiedete Luftlöcher: Schmuck als skulpturales Kunsterlebnis in Amberg

Mit Wolken und geschmiedete Luftlöcher rückt Amberg eine Position ins Zentrum, die Handwerk, Materialpoesie und zeitgenössische Formensprache auf besondere Weise verbindet. Das Künstlerpaar Bettina Dittlmann und Michael Jank arbeitet seit 1998 an den Fürimmerringen, einer Werkserie, in der Gold, Silber, Kupfer und Eisen nicht nur zu Schmuck, sondern zu konzentrierten Bildobjekten werden. Die Ausstellung ist für den 13. Juni 2026 angekündigt und verspricht eine ästhetische Erfahrung zwischen Goldschmiedekunst, Skulptur und Naturbeobachtung. ([rosemarie-jaeger.de](https://rosemarie-jaeger.de/artist/bettina-dittlmann/?utm_source=openai))

Material, Präzision und die Poesie des Schmiedens

Die Arbeiten von Dittlmann und Jank entstehen aus einer streng kontrollierten handwerklichen Praxis: Das Metall wird geformt, gedehnt, gestreckt und über die Kraft von Hammer und Amboss in eine neue Ordnung gebracht. Gerade diese Spannung macht den Reiz aus. Was auf den ersten Blick wie Schmuck erscheint, entfaltet sich in der Werkbetrachtung als kleine Skulptur, als verdichtete Studie über Widerstand, Rhythmus und Oberfläche. Die Ringe wirken archaisch und zugleich hochmodern. Sie tragen die Spuren des Prozesses sichtbar in sich. ([rosemarie-jaeger.de](https://rosemarie-jaeger.de/artist/bettina-dittlmann/?utm_source=openai))

Wolken als Motiv zwischen Himmel und Material

Der Ausstellungstitel verweist auf ein zentrales Spannungsfeld: das Flüchtige der Wolke und die Härte des Metalls. Michael Jank kreist seit Jahren um das Motiv der Wolke; im Projekt WOLKEN zeigt er, wie konsequent er diesen Naturbezug in Fotografie, Lithografie, Siebdruck und Materialstudien übersetzt. Im Zusammenspiel mit Bettina Dittlmann entsteht daraus eine künstlerische Sprache, die das Ephemere nicht illustriert, sondern in Form überführt. So wird die Ausstellung zu einem Dialog über Wahrnehmung, Transformation und die Schönheit des Unbeständigen. ([museen-in-bayern.de](https://museen-in-bayern.de/en/exhibitions/exhibition/haus-der-fotografie-dr-robert-gerlich-museum/exhibition/15020?utm_source=openai))

Einordnung in die zeitgenössische Schmuckkunst

Kunsthistorisch stehen die Fürimmerringe in der Tradition des zeitgenössischen Autorenschmucks, der Materialwert, Tragefunktion und Bedeutung neu verhandelt. Dittlmann wurde an der Akademie der Bildenden Künste München bei Hermann Jünger und Otto Künzli ausgebildet; beide Künstler sind mit wichtigen Auszeichnungen und renommierten Sammlungen verbunden. Die Arbeiten von Dittlmann und Jank sind in bedeutenden öffentlichen Kollektionen vertreten, darunter das Metropolitan Museum of Art, das Victoria and Albert Museum und Die Neue Sammlung in München. Das unterstreicht die Autorität dieses künstlerischen Ansatzes weit über die Region hinaus. ([rosemarie-jaeger.de](https://rosemarie-jaeger.de/artist/bettina-dittlmann/?utm_source=openai))

Was Besucher in Amberg erwartet

Wer diese Ausstellung besucht, erlebt keine bloße Präsentation von Schmuck, sondern eine konzentrierte Begegnung mit Material, Idee und Handwerk. Die Oberflächen der Arbeiten laden zum genauen Sehen ein, die Form wirkt zugleich körpernah und skulptural, die poetische Spannung zwischen Wolke und Metall entfaltet sich im Raum. Genau darin liegt die Stärke dieses Kunsterlebnisses: Es verbindet kulturelle Bildung mit sinnlicher Intensität und macht sichtbar, wie lebendig zeitgenössische Schmuckkunst sein kann. Ein Besuch lohnt sich unbedingt live vor Ort. ([rosemarie-jaeger.de](https://rosemarie-jaeger.de/artist/bettina-dittlmann/?utm_source=openai))

Offizielle Kanäle von Bettina Dittlmann und Michael Jank:

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen