Mit dem Henker durch Amberg im Gasthaus Laurer: Theaterkunst erschüttert Birgland


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Henker, Henkersmal und Herzklopfen: Ein Bühnenabend zwischen Historie und Gänsehaut
Die Theatergruppe Birgland e.V. lädt zu einem schaurig-schönen Bühnenerlebnis ins Gasthaus Laurer in Fürnried. Unter dem Titel „Mit dem Henker durch Amberg – Hier rollen Köpfe“ trifft regionale Erzähltradition auf packende Schauspielkunst. In intimer Theateratmosphäre entfaltet sich ein Abend, der mit Geschichte spielt, Sinne schärft und das Publikum mitten in die dunklen Gassen der Oberpfalz versetzt.
Licht, Schatten, Atem: Eine Inszenierung zum Spüren
Schon der erste Moment setzt auf Kontrast: warmes Wirtshaussaal-Holz gegen kaltes Licht, der Raum als Resonanzkörper. Die Dramaturgie arbeitet mit klaren Übergängen und prägnanten Bildern – das rhythmische Schreiten des Henkers, das Flüstern der Marktleute, ein Kerzenkreis, der sich schließt. So entsteht eine dichte Akustik, die jeden Atemzug hörbar macht und die Publikumsreaktion unmittelbar bindet.
Schauspielkunst zwischen Legende und Lebensnähe
Die Figuren zeichnen sich durch körperbetontes Spiel: der Henker als ambivalente Autorität, eine Magd im Zwiespalt, Bürger zwischen Angst und Aberglauben. Pointierte Dialogführung und präzise Gesten verleihen dem Stoff Gegenwärtigkeit. Die Regie betont Tempowechsel – von schneidendem Realismus zu balladenhaftem Innehalten – und hält die Spannung, ohne den historischen Kern zu romantisieren.
Bühnenbild und Kostüm: Historische Anmutung, klare Codes
Mit reduzierten Requisiten – Schemel, Laterne, Strick – und textilen Strukturen in gedeckten Tönen entwirft das Bühnenbild eine bewegliche Topografie. Kostüme zitieren Handwerk und Stadtbürgertum, während Lichtstimmungen den Raum von Gasse zu Galgenplatz verwandeln. Diese Klarheit lässt die Erzählung atmen und fokussiert auf das Spiel.
Historischer Puls der Stadt Amberg
Der Stoff greift belegte Stadtgeschichten und populäre Führungsformate aus Amberg auf und überträgt deren Suggestivkraft in ein stationäres Theaterformat. Bekannte Motive – Liebe und Leid, Moral und Macht, Recht und Rache – werden für die Bühne kondensiert. So verbindet sich regionale Kulturgeschichte mit unmittelbarem Live-Erlebnis im Dorfsaal.
Fazit
Erwartet wird ein intensiver Theaterabend mit klarer Regiehandschrift, atmosphärischem Licht und nahbarer Schauspielkunst. Wer historische Stoffe in lebendiger Bühnenkunst erleben will, sollte sich diesen Termin sichern – die Plätze im Saal sind begrenzt.
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