Sparda-Bank-Kunstpreis 2025 in der Stadtgalerie: Junge Kunst, klare Positionen in Amberg


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Kunst, die auf den Punkt trifft: Die Preisträger des Sparda-Bank-Kunstpreises 2025 in Amberg
In der Stadtgalerie ALTE FEUERWACHE entfaltet sich eine dichte Ausstellungsatmosphäre: Die aktuellen Preisträgerinnen und Preisträger des Sparda-Bank-Kunstpreises Amberg 2025 – Theresa Eberl, LEITI (Stefan Leitner) und Luis Weiland – präsentieren Malerei, Installation und zeitgenössische Bildsprachen, die zwischen Material und Imagination vibrieren. Das Kunsterlebnis richtet den Blick auf präzise Kuratierung, pointierte Werkbetrachtung und die ästhetische Erfahrung im Dialog mit Raum, Licht und Farbe.
Malerei als Interface: Theresa Eberls Formensprachen
Eberls Malerei verknüpft analoge Geste und digitale Phänomene zu hybriden Bildsystemen. Flächige Farbakkorde, modulierte Kanten und rhythmische Überlagerungen erzeugen Tiefenräume, die an glitchartige Verschiebungen erinnern. In der Werkbetrachtung zeigen sich kontrollierte Zufälle, während die Kompositionen zwischen Figuration, Abstraktion und visueller Syntax changieren. Diese Kunstrichtung dockt an Diskurse um Post-Internet-Art, Wahrnehmung und Bildökologie an und macht den Akt des Sehens zum Thema.
Neon, Linie, Rhythmus: LEITI (Stefan Leitner) zwischen Street und Installation
LEITI, in Berlin verankert, verdichtet Einflüsse urbaner Zeichensysteme zu minimalistischen Setzungen. Acryl, Sprühfarbe und gelegentlich Neonlicht formulieren klare Achsen, deren Materialität nie kaschiert wird. In der Raumwirkung entsteht eine präzise Spannung zwischen grafischer Reduktion und narrativer Andeutung – ein Spiel aus Licht, Schatten und Oberflächen, das den White-Cube als Resonanzkörper nutzt.
Positionen im Dialog: Luis Weilands zeitgenössische Perspektiven
Weiland setzt auf klare Setzungen und gegenwärtige Themenfelder. Seine Arbeiten schärfen die Wahrnehmung für Übergänge: zwischen Körper und Bildraum, zwischen Objekt und Zeichen. Die ästhetische Erfahrung gründet in der Balance von Formdisziplin und gestalterischer Freiheit, wodurch die Ausstellung als Ensemble eine stimmige Dramaturgie gewinnt.
Kuratierung, Kontext, Kulturauftrag
Die Stadtgalerie ALTE FEUERWACHE im Stadtmuseum Amberg profilierte sich als Ort zeitgenössischer Kunst aus Ostbayern. Der Sparda-Bank-Kunstpreis – dotiert und nachhaltig gefördert – stärkt junge Positionen, verankert künstlerische Entwicklung in der Region und öffnet zugleich internationale Referenzräume. Kunsthistorische Einordnung, Vermittlung und barrierearme Zugänge bilden die tragenden Säulen der Präsentation.
Raumwirkung und Werkdialog
Helles Streiflicht, zurückhaltende Hängung und klare Sichtachsen lassen die Werke atmen. Farben korrespondieren, Linienfelder brechen, Installationen fassen Volumen. So entsteht ein Resonanzraum, in dem Oberflächen, Texturen und Materialklänge die Sinne schärfen und die Besucherinnen und Besucher zu konzentrierter Werkbetrachtung einladen.
Fazit
Erwartet wird eine konzentrierte Gruppenausstellung, die die Vielfalt junger Gegenwartskunst sichtbar macht: malerische Innovation, grafische Strenge, installative Energie. Eintritt frei, starke Kuratierung, inspirierende Raumwirkung – ein überzeugender Anlass, die Ausstellung live zu erleben und die eigene Sehgewohnheit zu erweitern.
Offizielle Kanäle von Stadtmuseum Amberg:
- Instagram: Kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: https://www.facebook.com/stadtmuseum.amberg/
- YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCVTETy1bvj_iix0mNZpOs-Q
- Website: https://www.stadtmuseum-amberg.de/
Quellen:
- AMBERG.MUSEUM – Sonderausstellungen (Stadtmuseum/Stadtgalerie)
- AMBERG.MUSEUM – Stadtgalerie Alte Feuerwache: Info
- AMBERG.MUSEUM – Öffnungszeiten und Eintrittspreise
- Stadt Amberg – Jahresprogramm 2026, Sparda-Bank-Kunstpreis (26.01.2026)
- Onetz – Sparda-Bank-Kunstpreis 2024, Ausstellung und Öffnungszeiten










