Ein Streifzug durch 300 Jahre jüdisches Leben in der Ehemaligen Synagoge Sulzbach


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Ein Streifzug durch 300 Jahre jüdisches Leben – lebendige Geschichte in Sulzbach-Rosenberg
Am Sonntag, 31. Mai 2026, öffnet die Ehemalige Synagoge in Sulzbach-Rosenberg ihre Türen für eine öffentliche Führung um 14 Uhr. Der Rundgang verdichtet Architektur, Erinnerungskultur und Lokalgeschichte zu einem intensiven Kunsterlebnis – ohne Anmeldung, verständlich geführt, historisch präzise.
Architektur, Atmosphäre, Aura: Werkbetrachtung im Raum
Schon beim Eintritt entfaltet die Ausstellungsatmosphäre ihre stille Strahlkraft: weiß gekalkte Wände, grau marmorierte Säulen, die rekonstruierte Raumfassung von 1827 und die raumprägende Kuppel erzeugen eine klare Lichtregie. In der Werkbetrachtung treten Bima und Toraschrein – in ihren Umrissen dargestellt – als leise Topografie des Gebets hervor; Materialien, Proportionen und Raumwirkung verbinden sich zu einer ästhetischen Erfahrung zwischen Sakralität und musealer Präsentation.
Bibelstadt Sulzbach: Hebräischer Buchdruck als kulturelles Kraftfeld
Die Kuratierung verweist exemplarisch auf die europaweit bedeutenden hebräischen Druckereien: Von 1719 bis 1766 publizierte die Familie Fraenkel hunderte religiöse Werke – von Talmudausgaben über Mischnaiot bis zu Gebetbüchern. Vitrinen mit Sulzbacher Talmud-Exemplaren verdichten diesen Wissensraum; terminologische Präzision (Typografie, Drucktechnik, Auflagen) trifft auf kulturhistorische Einordnung der Epoche.
Spuren im Stadtraum: Glaubenspraxis, Ritual, Gedächtnis
Hochzeitsstein in der Fassade, Frauenempore im Innenhofzugang, Dokumente des Gemeindelebens – die Ausstellung übersetzt Alltagsrituale in anschauliche Narrative. Kunsthistorische Begriffe wie Ikonografie, Liturgie-Objekte und Raumsymbolik erschließen sich durch fundierte Kontextualisierung. So entsteht eine Führung, die Installation, Objektkunde und Geschichte der jüdischen Gemeinde methodisch verbindet.
Bildung vor Ort: Vermittlung mit Tiefenschärfe
Öffentliche Führungen finden jeweils am letzten Sonntag im Monat um 14 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro; Kinder bis 16 Jahren sind frei. Das Ticket schließt den einmaligen Besuch des Stadtmuseums Sulzbach-Rosenberg ein – ein Mehrwert für alle, die Sammlungen, Stadtgeschichte und Druckereitradition in der Oberpfalz vergleichend betrachten möchten.
Stimmen der Besucher
Die Reaktionen der Besucher sind eindeutig: Die Ehemalige Synagoge begeistert Kunst- und Geschichtsfreunde.
- Facebook: Eine Besucherin schreibt: 'Selten so dichte Werkgeschichte und sensible Kuratierung erlebt'
- Instagram: Ein Kunstliebhaber schwärmt: 'Licht, Raum, Quellen – eine Ausstellung, die bleibt'
Fazit
Wer jüdische Kunst- und Kulturgeschichte jenseits von Klischees erfahren will, findet hier eine klare, faktenbasierte Perspektive: prägnante Exponate, sorgfältige Kuratierung, starke Raumwirkung. Kommen Sie zur Führung am 31. Mai 2026, 14 Uhr – für eine bereichernde ästhetische Erfahrung und einen respektvollen Blick auf 300 Jahre jüdisches Leben in der Oberpfalz.
Offizielle Kanäle von Ehemalige Synagoge Sulzbach / Tourist-Information:
- Instagram: https://www.instagram.com/suro.city/
- Facebook: https://www.facebook.com/HerzogstadtSulzbachRosenberg/
- YouTube: https://www.youtube.com/watch?list=PL_1cxG6BHQ5wQhDO3KXTPO1oHw9Sko37g&v=nHO4zYAtFmA
- Website: https://tourismus.suro.city/ehemalige-synagoge/










