Das Ariadne Projekt in der Stadtgalerie: Zeitgenössische Kunst als begehbares Labyrinth


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Mythos, Faden, Raum: Das Ariadne Projekt verwandelt Amberg in ein begehbares Labyrinth
Die Stadtgalerie Alte Feuerwache im Stadtmuseum Amberg eröffnet das Ausstellungsjahr 2026 mit einer immersiven Doppelausstellung: Belle Shafir (Tel Aviv/Amberg) und Hanna Regina Uber (Amberg/Aschach) entfalten die Erzählung der Ariadne als zeitgenössisches Kunsterlebnis. Zwischen begehbaren Rauminstallationen, Klangebenen und textilen Strukturen entsteht eine Ausstellungsatmosphäre, die Werkbetrachtung, ästhetische Erfahrung und sinnliche Wahrnehmung fokussiert.
Faden als Leitmotiv: Von Ariadne zu Arachne
Belle Shafir, in Amberg geboren und in Israel wirkend, übersetzt seit Jahrzehnten den Faden in skulpturale Zeichnungen: verhäkelte Pferdehaare, feine Nylonstränge, fragile Geflechte. In Amberg verdichtet sie ihr Thema zur raumgreifenden Installation Ariadne–Arachne: Rebellion des Fadens – eine begehbare Spinne, die den Labyrinth-Mythos mit dem Motiv der Spinnerin verbindet. Materialästhetik und Licht modulieren die Formen; Schatten legen ein vibrierendes Gewebe über Wände und Körper der Besuchenden.
Labyrinth und Klang: Digitale Verführungen
Hanna Regina Uber entwickelt ein digitales Labyrinth, in dem falsche Ariadnen verlocken und in die Irre führen. Die Raumwirkung entsteht aus skulpturalen Setzungen, Farbakzenten und einem eigens komponierten Sound (Stahlcello), der die Bewegungen im Raum gleichsam choreografiert. So wird die Ausstellung zur Installation aus Zeit, Material und Weg: Der Besucher vollzieht eine Werkbetrachtung, die Kopf und Körper gleichermaßen involviert.
Kunsthistorische Einordnung und Kuratierung
Das Ariadne Projekt positioniert sich im Spannungsfeld von Installation, Objektkunst und Medienkunst. Shafirs textile, netzartige Verfahren erinnern an Diskurse von Louise Bourgeois bis zur feministischen Fadenmetaphorik; Ubers Labyrinth greift antike Ikonografie auf und aktualisiert sie als partizipatives Set. Kuratorische Handschrift und museale Rahmung der Stadtgalerie Alte Feuerwache setzen klare Blickachsen und eröffnen Dialoge zwischen Material, Mythos und Gegenwart.
Bildungsangebote und Museumspädagogik
Die Stadtgalerie ist Teil des Stadtmuseums Amberg: Zugang über das Museum, Öffnungszeiten analog. Kostenfreier Eintritt fördert kulturelle Bildung und niederschwellige Teilhabe. Für Gruppen, Schulen und Kunstvereine empfiehlt sich eine Terminabstimmung mit dem Museumsteam; ergänzende Kunstgespräche und Performances begleiten die Laufzeit.
Stimmen der Besucher
Die Reaktionen sind eindeutig: Das Ariadne Projekt begeistert Kunstfreunde. Auf Facebook heißt es: Konzentrierte, starke Präsentation – klare Raumwirkung und poetische Materialität. Auf YouTube motivieren Kurzclips zum Live-Besuch und vertiefen die Werkbetrachtung.
Fazit
Wer die Kraft des Fadens als Bild für Erinnerung, Identität und Orientierung erleben möchte, findet hier eine dichte, multisensorische Ausstellung. Farben, Formen und Klang verdichten sich zu einem ästhetischen Erfahrungsraum – ideal, um zeitgenössische Kunst in Amberg unmittelbar zu erleben. Eintritt frei: Jetzt Termin einplanen und das Labyrinth begehen.
Offizielle Kanäle von Stadtmuseum Amberg:
- Instagram: Kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: https://www.facebook.com/stadtmuseum.amberg/
- YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCVTETy1bvj_iix0mNZpOs-Q
- Website: https://stadtmuseum-amberg.de/










