Bettina Dittlmann und Michael Jank: Fürimmerringe und Wolken in Amberg


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Gold, Metall und Wolken: Eine Ausstellung zwischen Handwerk und Poesie
Diese Ausstellung rückt ein außergewöhnliches Künstlerpaar in den Mittelpunkt: Bettina Dittlmann und Michael Jank verbinden traditionelle Goldschmiedekunst mit experimenteller Materialbearbeitung und einer poetischen Auseinandersetzung mit dem Naturphänomen Wolke. Seit über 20 Jahren entstehen in ihrer Zusammenarbeit die handgeschmiedeten Fürimmerringe, die aus Gold, Silber, Kupfer und Eisen zu dichten, skulpturalen Objekten geformt werden.
Die Kraft der Oberfläche
Die Ringe entstehen aus einem einzigen Materialstück, das aufgedornt, gedehnt und gestreckt wird. Gerade diese präzise, körperliche Formung macht ihre Qualität aus: Die Werke wirken archaisch, konzentriert und zugleich zeitgenössisch. In der Werkbetrachtung offenbart sich eine Ästhetische Erfahrung, die zwischen Schmuck, Skulptur und konzeptueller Kunst pendelt.
Handwerk als künstlerische Sprache
Die Arbeit von Bettina Dittlmann und Michael Jank steht exemplarisch für eine Kunst, in der handwerkliche Disziplin und freie künstlerische Idee untrennbar verbunden sind. Das Schmieden, eines der ältesten Metallhandwerke, wird hier nicht als reine Technik verstanden, sondern als bildnerisches Denken in Material, Form und Zeit. So entstehen Objekte, die von Präzision, Widerstand und Dauer erzählen.
Wolken als Bild für Bewegung und Vergänglichkeit
Der zweite große Themenkreis der Präsentation ist die Wolke. Sie steht für Wandel, Leichtigkeit und Offenheit und bildet einen spannenden Kontrast zur Schwere des Metalls. Gerade diese Spannung prägt das Kunsterlebnis: Hier begegnen sich Beständigkeit und Flüchtigkeit, Erdverbundenheit und luftige Imagination, Material und Metapher.
Kunsterlebnis mit kunsthistorischer Tiefe
Die Fürimmerringe sind weit mehr als Schmuckstücke. In ihrer Konzentration auf Form, Oberfläche und Idee erinnern sie an zentrale Fragestellungen der zeitgenössischen Schmuckkunst und des angewandten Kunstschaffens. Wer sich für Kunsthandwerk, Kunstgeschichte und moderne Materialästhetik interessiert, findet hier eine Ausstellung mit hoher musealer Qualität und kultureller Bildungskraft.
Die Ausstellung bietet einen eindrucksvollen Blick auf zwei künstlerische Handschriften, die sich gegenseitig verstärken und gemeinsam ein starkes Narrativ über Material, Natur und Dauer entwickeln. Ein Besuch lohnt sich für alle, die exakte Formgebung, poetische Bildwelten und ein intensives Kunsterlebnis schätzen.
Offizielle Kanäle von Bettina Dittlmann und Michael Jank:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: https://www.facebook.com/AmbergSulzbacherLand/
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.amberg-sulzbacher-land.de










