Bettina Dittlmann & Michael Jank: Fürimmerringe in Schwend


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Fürimmerringe, Wolkenbilder und feine Handwerkskunst in Schwend
Im Landgasthof-Café Anni in Birgland-Schwend öffnet sich am 18. Juli 2026 ein Kunsterlebnis zwischen Schmuckkunst, Materialstudie und poetischer Naturbeobachtung. Das Künstlerpaar Bettina Dittlmann und Michael Jank präsentiert Werke, in denen handgeschmiedete Ringe, experimentelle Oberflächen und die bildhafte Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Wolken zu einem stillen, intensiven Ausstellungsformat verschmelzen.
Handwerk als künstlerische Haltung
Seit mehr als zwei Jahrzehnten entwickeln Dittlmann und Jank ihre Fürimmerringe als gemeinsame Werkreihe. Aus Gold, Silber, Kupfer und Eisen entstehen Stücke, die nicht aus Distanz, sondern aus direkter materieller Erfahrung leben. Das Schmieden, Dehnen, Strecken und Aufdornen verleiht jedem Ring eine skulpturale Präsenz, die weit über klassischen Schmuck hinausgeht. Hier wird Form zum Denkraum, Material zum Träger von Erinnerung und Zeit.
Oberflächen, die Licht sichtbar machen
Besonders eindrucksvoll ist die Spannung zwischen Präzision und Lebendigkeit. Die Oberflächen der Arbeiten wirken nicht glatt und abgeschlossen, sondern wach, taktil und atmosphärisch. Wer sich auf die Werkbetrachtung einlässt, erlebt eine ästhetische Erfahrung zwischen Glanz, Patina und archaischer Dichte. Genau darin liegt die Stärke dieser Ausstellung: Sie macht sichtbar, wie eng Goldschmiedekunst, experimentelle Materialbearbeitung und zeitgenössische Kunst miteinander verbunden sein können.
Wolken als Bild für Wandel und Weite
Michael Jank widmet sich seit vielen Jahren dem Motiv der Wolken. In Verbindung mit den Fürimmerringen entsteht daraus ein stilles Nachdenken über Bewegung, Vergänglichkeit und Form. Wolken stehen hier nicht als dekoratives Motiv im Raum, sondern als Bild für Übergang, Offenheit und die poetische Kraft des Augenblicks. Die Ausstellung gewinnt dadurch eine besondere Tiefe: Sie verbindet das Greifbare des Schmucks mit dem Flüchtigen des Himmels.
Ein Ort für konzentrierte Kunstbegegnung
Der Landgasthof-Café Anni in Birgland-Schwend bietet dafür einen unerwartet passenden Rahmen. Die ruhige Lage, die Nähe zur Natur und die Atmosphäre eines gastlichen Hauses schaffen einen Ort, an dem Kunst nicht überinszeniert wirkt, sondern nah und unmittelbar erfahrbar wird. Gerade diese Verbindung von regionalem Ort und international anschlussfähiger Schmuckkunst verleiht der Vorberichterstattung ihren Reiz.
Fazit: Wer sich für zeitgenössischen Schmuck, handwerkliche Exzellenz und poetische Materialästhetik interessiert, sollte diese Ausstellung nicht verpassen. Bettina Dittlmann und Michael Jank laden in Schwend zu einer konzentrierten Begegnung mit Form, Oberfläche und Wolkenpoesie ein. Ein Besuch verspricht Inspiration, kulturelle Bereicherung und eine seltene Nähe zur Kunst des Handgemachten.
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