Naturhistorisches Museum
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Nürnberg

Marientorgraben 8, 90402 Nürnberg, Deutschland

Naturhistorisches Museum Nürnberg | Öffnungszeiten & Preise

Das Naturhistorische Museum Nürnberg ist ein Haus für alle, die Natur, Forschung und Kulturgeschichte nicht nur lesen, sondern anschaulich erleben möchten. In der Norishalle am Marientorgraben verbindet das Museum die Perspektiven der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg mit einer Ausstellung, die von den ersten Sammlungsanfängen im 19. Jahrhundert bis zu heutigen Themenräumen reicht. Wer das Haus besucht, findet kein stummes Schaulager, sondern einen Ort, an dem Geologie, Vorgeschichte, Ethnologie und regionale Erdgeschichte nebeneinander stehen und sich gegenseitig erklären. Genau darin liegt der Reiz dieses Museums: Es ist kompakt genug, um gut an einem Besuchstag erfassbar zu bleiben, zugleich aber inhaltlich so vielfältig, dass man leicht länger verweilt als geplant. Die Lage in der Nürnberger Innenstadt macht den Besuch zusätzlich unkompliziert, denn Anreise, Fußweg vom Hauptbahnhof und die Verbindung mit anderen Stadt-Erlebnissen lassen sich gut kombinieren. Auch die offizielle Tourismusdarstellung betont, dass hier ein kleines, aber inhaltlich sehr starkes Museum zu finden ist, das mit seinen Natur- und Kulturschätzen deutlich über einen klassischen Rundgang hinausgeht. ([tourismus.nuernberg.de](https://tourismus.nuernberg.de/sehen/sehenswuerdigkeiten/location/naturhistorisches-museum/))

Öffnungszeiten, Eintritt und Ticketplanung

Für die Besuchsplanung sind die klaren Öffnungszeiten ein großer Vorteil. Das Naturhistorische Museum Nürnberg ist dienstags bis donnerstags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, freitags von 10 bis 20 Uhr, samstags von 13 bis 17 Uhr sowie sonntags und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Montags bleibt das Museum geschlossen. Zusätzlich weist der Betreiber darauf hin, dass an bestimmten Feiertagen geschlossen ist und bei extremer oder starker Hitze andere Öffnungszeiten gelten können. Wer also einen Besuch fest plant, sollte vor allem an Sommer- und Feiertagswochenenden kurz die aktuelle Tageslage prüfen. Besonders interessant für spontane Museumsfreunde ist der Freitagabend, denn von 17 bis 20 Uhr gilt der halbe Eintrittspreis. Das macht den späten Wochentermin zu einer attraktiven Option für Berufstätige, Wochenendgäste und alle, die Nürnberg nach dem Arbeitstag noch kulturell erleben wollen. ([nhg-museum.de](https://www.nhg-museum.de/main.php?page=home_service.php&sprache=de))

Auch bei den Eintrittspreisen bleibt das Haus übersichtlich und familienfreundlich. Erwachsene zahlen 6 Euro, Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren 3 Euro, Familien 12 Euro. Für Gruppen ab 10 Personen gilt ein ermäßigter Preis von 3 Euro pro Person, Schulklassen und Kindergruppen zahlen 1,50 Euro pro Person. Ermäßigte Tickets sind ebenfalls vorgesehen, unter anderem für Inhaber des Nürnberg-Pass, Studierende und schwerbehinderte Besucherinnen und Besucher nach den genannten Regelungen. Außerdem ist der Eintritt für Mitglieder der Naturhistorischen Gesellschaft frei, ebenso für Personen mit Ehrenamtskarte. Besonders praktisch für Stadtgäste: Mit der NÜRNBERG CARD ist der Eintritt kostenlos. Wer seinen Aufenthalt also mit mehreren Sehenswürdigkeiten verbinden möchte, kann das Museum sehr gut in eine Nürnberg-Tour integrieren. Das Haus eignet sich damit für kurze spontane Besuche ebenso wie für ausgedehntere Familienausflüge, denn die Preisstruktur belohnt sowohl Einzelgäste als auch Gruppen und wiederkehrende Besucher. ([nhg-museum.de](https://www.nhg-museum.de/main.php?page=home_service.php&sprache=de))

Anfahrt, Parken und der Weg in die Norishalle

Die Adresse des Museums ist Marientorgraben 8, 90402 Nürnberg, und damit liegt das Haus sehr zentral in der Innenstadt. Für die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr nennt die offizielle Anfahrtsseite mehrere unkomplizierte Optionen. Mit der Straßenbahn fährt man zur Haltestelle Marientor, Linie 8, mit der U-Bahn zur Haltestelle Wöhrder Wiese auf den Linien U2 und U3. Vom Hauptbahnhof Nürnberg ist das Museum in etwa 5 bis 10 Minuten zu Fuß erreichbar, was vor allem für Bahnreisende angenehm ist. Wer mit dem Auto anreist, findet als empfohlene Parkmöglichkeit die Parkgarage Rosa-Luxemburg-Platz. Damit ist das Museum nicht nur innerstädtisch gut eingebettet, sondern auch für Besucherinnen und Besucher aus dem Umland bequem zugänglich. In der Praxis bedeutet das: Man kann einen Museumsbesuch problemlos mit einem Bummel durch die Nürnberger Altstadt oder einem Termin in der Innenstadt verbinden, ohne lange Wege oder komplizierte Umstiege einplanen zu müssen. ([nhg-museum.de](https://www.nhg-museum.de/main.php?page=home_anfahrt.php&sprache=de))

Museumsplan und die wichtigsten Ausstellungsbereiche

Der Museumsplan zeigt, wie breit das Naturhistorische Museum Nürnberg thematisch aufgestellt ist. Zu den benannten Bereichen gehören Archäologie Jordaniens, Ethnologie, Geologie, Karst- und Höhlenkunde, Ökologie, Roma Aeterna, Vorgeschichte und Geschichte. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass es sich nicht um ein Museum mit nur einer Disziplin handelt, sondern um einen Ort, an dem Naturkunde, Archäologie und Kulturgeschichte zusammengeführt werden. Genau diese Mischung macht den Rundgang spannend, weil sich der Blick ständig wechselt: Von Gesteinen und Fossilien geht es zu menschlichen Spuren, von regionalen Funden zur weltweiten Ethnologie, von der Erdgeschichte Frankens zu archäologischen Zusammenhängen im Vorderen Orient. Die offizielle Museumsdarstellung betont außerdem, dass die Dauerausstellung Schwerpunkte im Raum Nürnberg und Umgebung setzt, ohne dabei die globale Perspektive zu verlieren. Besucherinnen und Besucher können so nicht nur einzelne Vitrinen betrachten, sondern größere Zusammenhänge verstehen. Die Struktur des Hauses ist didaktisch, aber nicht trocken; sie lädt dazu ein, Verbindungen zwischen Klima, Landschaft, Material, Leben und Kultur selbst zu entdecken. ([nhg-museum.de](https://www.nhg-museum.de/main.php?page=home_plan.php&sprache=de&utm_source=openai))

Zu den inhaltlichen Höhepunkten gehören mehrere Exponate und Themen, die sofort im Gedächtnis bleiben. Das Museum verweist auf den größten Eisenmeteoriten Deutschlands, auf den ersten Dinosaurierfund auf europäischem Festland und auf das Skelett eines Höhlenbärenbabys. Solche Stücke wirken nicht nur spektakulär, sie stehen auch exemplarisch für die Spannweite der Sammlung: Geologie und Paläontologie sind hier ebenso präsent wie die Erdgeschichte der Region. Hinzu kommt die Abteilung zur nabatäischen Kultur in Petra, Jordanien, die das regionale Profil durch einen internationalen Schwerpunkt ergänzt. In der Ethnologie wiederum öffnen die Ausstellungen den Blick auf vier Kontinente, mit regionalen Schwerpunkten etwa in Südsee, Sahara, West- und Zentralafrika, Costa Rica und Sibirien. Damit wird verständlich, warum das Museum als vielseitiges Haus wahrgenommen wird: Es kombiniert regionale Wissenschaft mit weltweiter Kulturgeschichte und zeigt, dass Naturgeschichte immer auch etwas über Menschen, Lebensräume und Austauschprozesse erzählt. ([museen-in-bayern.de](https://museen-in-bayern.de/museen/detailseite-museum/naturhistorisches-museum))

Geschichte des Naturhistorischen Museums

Die Geschichte des Hauses beginnt lange vor dem heutigen Standort. Die Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg wurde 1801 gegründet, und schon bald danach begann man mit dem Aufbau von Sammlungen, die zunächst in verschiedenen Räumen von Mitgliedern untergebracht waren. Erst 1881 wurde an die Einrichtung eines Museums gedacht, und 1884/1885 öffnete das Haus in der Blume seine Türen. Damals verfügte das Museum nur über zwei Ausstellungsräume mit 50 und 34 Quadratmetern. Öffnungszeiten waren entsprechend knapp, doch der Grundstein für ein wissenschaftlich und öffentlich nutzbares Haus war gelegt. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt waren die Sammlungen breit gefächert: Anthropologie, Ethnographie, Zoologie, Botanik, Paläontologie, Mineralogie und Geologie bildeten ein inhaltliches Spektrum, das für die spätere Entwicklung prägend blieb. Die Geschichte des Museums zeigt also nicht nur Wachstum, sondern auch eine erstaunlich frühe Vielseitigkeit. Dass aus einer bürgerlichen Sammlung im Lauf der Zeit ein bedeutendes Haus der Natur- und Kulturvermittlung wurde, ist Ergebnis von Kontinuität, Sammelleidenschaft und ehrenamtlicher Arbeit. ([nhg-museum.de](https://www.nhg-museum.de/main.php?page=home_gesch.php&sprache=de))

Besonders eindrücklich ist der Weg über das Luitpoldhaus bis zur heutigen Norishalle. 1913 wurden die Sammlungen im neuen Luitpoldhaus für das Publikum geöffnet, doch der Zweite Weltkrieg brachte schwere Verluste; das Gebäude wurde 1945 zerstört, auch wenn ein großer Teil der Bestände ausgelagert war. Nach dem Krieg begann der langsame Wiederaufbau. 1950 gab es eine kleine heimatkundliche Schau im Kellerraum, die wegen eines Wassereinbruchs wieder schließen musste. Erst ab 1954 konnten die Wiederaufbauarbeiten so weit voranschreiten, dass das Museum neu eingerichtet werden konnte, und 1960 wurde es nach jahrelanger ehrenamtlicher Arbeit erneut geöffnet. Die weitere Entwicklung blieb dynamisch: 1976 erhielt der Geologiesaal ein völlig neues Gesicht, 1995 kamen mit Petra und Jungsteinzeit neue Bereiche hinzu, 1995 wurde der Umzug in die Norishalle beschlossen, und im Jahr 2000 bezog die Naturhistorische Gesellschaft dort ihr neues Heim. Später kamen unter anderem Costa Rica und weitere Ausstellungsbereiche hinzu. Die heutige Form des Museums ist daher kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer langen, oft von freiwilligem Engagement getragenen Museumsbiografie. ([nhg-museum.de](https://www.nhg-museum.de/main.php?page=home_gesch.php&sprache=de))

Führungen, Gruppenangebote und Sonderausstellungen

Wer das Naturhistorische Museum Nürnberg intensiver erleben möchte, sollte die Führungen und Gruppenangebote nutzen. Die offizielle Seite richtet sich ausdrücklich an Gruppen jeglichen Alters, also an Vereine, Familien, Schulklassen, Freundeskreise, Projekttage oder Geburtstage. Auch für Gruppen mit Behinderungen und besonderen Bedürfnissen werden auf Anfrage individuelle Angebote gemacht. Inhaltlich lassen sich nach Absprache Führungen und Veranstaltungen mit Themenschwerpunkten buchen, etwa in den Bereichen Auslandesarchäologie, Geologie, Insektenkunde, Karst- und Höhlenkunde, Ethnologie und Vorgeschichte. Das macht das Haus besonders interessant für Bildungskontexte, denn die Vermittlung ist nicht starr, sondern an Zielgruppen, Alter und Vorkenntnisse anpassbar. Gerade für Schulen und Familien ist das ein klarer Pluspunkt: Das Museum zeigt nicht nur Exponate, sondern übersetzt sie in Lern- und Erlebnisformate, die Fragen zulassen und Zusammenhänge verständlich machen. Auch Sonntagsführungen und weitere museumspädagogische Angebote sind Teil des Programms, wodurch das Haus über den reinen Ausstellungsbesuch hinausgeht. ([nhg-museum.de](https://www.nhg-museum.de/main.php?page=gruppen.php&sprache=de&utm_source=openai))

Hinzu kommt, dass das Museum auf wechselnde und aktuelle Schwerpunkte setzt. Auf der Ausstellungsseite wird eine Mineralienshow im Geologiesaal genannt, bei der 240 Minerale und Kristalle präsentiert werden. Diese Form der Sonderpräsentation zeigt, wie das Haus auch innerhalb seiner festen Abteilungen immer wieder neue Zugänge schafft. Die Ethnologie-Abteilung wiederum wird in Führungen und Programmen immer wieder thematisiert, etwa durch Familienführungen, Masken-Workshops oder Entdeckungsrouten mit kindgerechter Vermittlung. So entsteht ein Museumsbesuch, der nicht nur aus Anschauen besteht, sondern aus Mitdenken, Ausprobieren und Fragenstellen. Das passt auch zu der Tatsache, dass die Naturhistorische Gesellschaft das Museum ehrenamtlich betreut. Dieser Charakter prägt Atmosphäre und Vermittlung: weniger anonym als große Staatsmuseen, dafür nahbar, persönlich und fachlich engagiert. Wer also Wert auf tieferes Verständnis legt, findet hier ein Haus, das Forschung, Vermittlung und bürgerschaftliches Engagement sehr eng miteinander verbindet. ([nhg-museum.de](https://www.nhg-museum.de/main.php?page=home_ausstell.php&sprache=de&utm_source=openai))

Barrierefreiheit und praktische Hinweise für den Besuch

Für viele Gäste ist die Frage nach Zugänglichkeit wichtig, und hier liefert das Museum mehrere hilfreiche Hinweise. Die Stadt Nürnberg beschreibt das Naturhistorische Museum als für Menschen im Rollstuhl geeignet. Die bayernweite Museumsdatenbank ergänzt, dass das Haus teilweise barrierefrei ist und einen barrierefreien Zugang bietet, ebenso stufen- und schwellenlose öffentliche Bereiche, ein behindertengerechtes WC und Sitzgelegenheiten. Dazu kommt, dass Assistenzhunde willkommen sind. Diese Kombination macht deutlich, dass sich das Museum bemüht, den Besuch möglichst niedrigschwellig zu gestalten. Gleichzeitig weist die offizielle Museumsseite darauf hin, dass Hunde im Museum aus Rücksicht auf Exponate und Teppiche nicht mitgebracht werden dürfen, mit Ausnahme von Assistenzhunden wie Blindenführhunden. Für die Praxis ist das ein sinnvoller Hinweis, denn er verhindert Missverständnisse bereits vor der Anreise. Wer besondere Bedürfnisse hat, sollte die Angebote im Vorfeld kurz anfragen; gerade bei Gruppen oder Führungen ist das sinnvoll. Insgesamt zeigt sich hier ein Haus, das zwar baulich in einer historischen Struktur arbeitet, aber dennoch viele Zugänglichkeitselemente umgesetzt hat. ([tourismus.nuernberg.de](https://tourismus.nuernberg.de/sehen/sehenswuerdigkeiten/location/naturhistorisches-museum/))

Auch abseits der Barrierefreiheit gibt es ein paar praktische Punkte, die den Besuch angenehmer machen. Da das Museum ehrenamtlich von Mitgliedern der Naturhistorischen Gesellschaft betreut wird, lohnt es sich, bei besonderen Fragen freundlich und direkt nachzufragen; die Website nennt dafür auch Kontaktmöglichkeiten und Bürozeiten. Wer mit Kindern unterwegs ist, profitiert von den klaren Preisstufen und den Gruppenangeboten. Wer mit der NÜRNBERG CARD reist, kann den Eintritt in die Route einplanen und das Museum als festen Programmpunkt nutzen. Wer an einem warmen Sommertag kommen möchte, sollte die Hinweiszeile zu extremer Hitze im Blick behalten, weil sich die Öffnungszeiten dann verändern können. Und wer einen späten Museumsbesuch bevorzugt, findet am Freitagabend ein besonders entspanntes Zeitfenster. So entsteht insgesamt ein gut organisierbarer Besuch, der sowohl für Touristinnen und Touristen als auch für Nürnbergerinnen und Nürnberger attraktiv ist. Das Naturhistorische Museum ist damit nicht nur ein Ort für Wissen, sondern auch ein sehr alltagstaugliches Ausflugsziel mitten in der Stadt. ([nhg-museum.de](https://www.nhg-museum.de/main.php?page=home_service.php&sprache=de))

Quellen:

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Naturhistorisches Museum Nürnberg | Öffnungszeiten & Preise

Das Naturhistorische Museum Nürnberg ist ein Haus für alle, die Natur, Forschung und Kulturgeschichte nicht nur lesen, sondern anschaulich erleben möchten. In der Norishalle am Marientorgraben verbindet das Museum die Perspektiven der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg mit einer Ausstellung, die von den ersten Sammlungsanfängen im 19. Jahrhundert bis zu heutigen Themenräumen reicht. Wer das Haus besucht, findet kein stummes Schaulager, sondern einen Ort, an dem Geologie, Vorgeschichte, Ethnologie und regionale Erdgeschichte nebeneinander stehen und sich gegenseitig erklären. Genau darin liegt der Reiz dieses Museums: Es ist kompakt genug, um gut an einem Besuchstag erfassbar zu bleiben, zugleich aber inhaltlich so vielfältig, dass man leicht länger verweilt als geplant. Die Lage in der Nürnberger Innenstadt macht den Besuch zusätzlich unkompliziert, denn Anreise, Fußweg vom Hauptbahnhof und die Verbindung mit anderen Stadt-Erlebnissen lassen sich gut kombinieren. Auch die offizielle Tourismusdarstellung betont, dass hier ein kleines, aber inhaltlich sehr starkes Museum zu finden ist, das mit seinen Natur- und Kulturschätzen deutlich über einen klassischen Rundgang hinausgeht. ([tourismus.nuernberg.de](https://tourismus.nuernberg.de/sehen/sehenswuerdigkeiten/location/naturhistorisches-museum/))

Öffnungszeiten, Eintritt und Ticketplanung

Für die Besuchsplanung sind die klaren Öffnungszeiten ein großer Vorteil. Das Naturhistorische Museum Nürnberg ist dienstags bis donnerstags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, freitags von 10 bis 20 Uhr, samstags von 13 bis 17 Uhr sowie sonntags und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Montags bleibt das Museum geschlossen. Zusätzlich weist der Betreiber darauf hin, dass an bestimmten Feiertagen geschlossen ist und bei extremer oder starker Hitze andere Öffnungszeiten gelten können. Wer also einen Besuch fest plant, sollte vor allem an Sommer- und Feiertagswochenenden kurz die aktuelle Tageslage prüfen. Besonders interessant für spontane Museumsfreunde ist der Freitagabend, denn von 17 bis 20 Uhr gilt der halbe Eintrittspreis. Das macht den späten Wochentermin zu einer attraktiven Option für Berufstätige, Wochenendgäste und alle, die Nürnberg nach dem Arbeitstag noch kulturell erleben wollen. ([nhg-museum.de](https://www.nhg-museum.de/main.php?page=home_service.php&sprache=de))

Auch bei den Eintrittspreisen bleibt das Haus übersichtlich und familienfreundlich. Erwachsene zahlen 6 Euro, Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren 3 Euro, Familien 12 Euro. Für Gruppen ab 10 Personen gilt ein ermäßigter Preis von 3 Euro pro Person, Schulklassen und Kindergruppen zahlen 1,50 Euro pro Person. Ermäßigte Tickets sind ebenfalls vorgesehen, unter anderem für Inhaber des Nürnberg-Pass, Studierende und schwerbehinderte Besucherinnen und Besucher nach den genannten Regelungen. Außerdem ist der Eintritt für Mitglieder der Naturhistorischen Gesellschaft frei, ebenso für Personen mit Ehrenamtskarte. Besonders praktisch für Stadtgäste: Mit der NÜRNBERG CARD ist der Eintritt kostenlos. Wer seinen Aufenthalt also mit mehreren Sehenswürdigkeiten verbinden möchte, kann das Museum sehr gut in eine Nürnberg-Tour integrieren. Das Haus eignet sich damit für kurze spontane Besuche ebenso wie für ausgedehntere Familienausflüge, denn die Preisstruktur belohnt sowohl Einzelgäste als auch Gruppen und wiederkehrende Besucher. ([nhg-museum.de](https://www.nhg-museum.de/main.php?page=home_service.php&sprache=de))

Anfahrt, Parken und der Weg in die Norishalle

Die Adresse des Museums ist Marientorgraben 8, 90402 Nürnberg, und damit liegt das Haus sehr zentral in der Innenstadt. Für die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr nennt die offizielle Anfahrtsseite mehrere unkomplizierte Optionen. Mit der Straßenbahn fährt man zur Haltestelle Marientor, Linie 8, mit der U-Bahn zur Haltestelle Wöhrder Wiese auf den Linien U2 und U3. Vom Hauptbahnhof Nürnberg ist das Museum in etwa 5 bis 10 Minuten zu Fuß erreichbar, was vor allem für Bahnreisende angenehm ist. Wer mit dem Auto anreist, findet als empfohlene Parkmöglichkeit die Parkgarage Rosa-Luxemburg-Platz. Damit ist das Museum nicht nur innerstädtisch gut eingebettet, sondern auch für Besucherinnen und Besucher aus dem Umland bequem zugänglich. In der Praxis bedeutet das: Man kann einen Museumsbesuch problemlos mit einem Bummel durch die Nürnberger Altstadt oder einem Termin in der Innenstadt verbinden, ohne lange Wege oder komplizierte Umstiege einplanen zu müssen. ([nhg-museum.de](https://www.nhg-museum.de/main.php?page=home_anfahrt.php&sprache=de))

Museumsplan und die wichtigsten Ausstellungsbereiche

Der Museumsplan zeigt, wie breit das Naturhistorische Museum Nürnberg thematisch aufgestellt ist. Zu den benannten Bereichen gehören Archäologie Jordaniens, Ethnologie, Geologie, Karst- und Höhlenkunde, Ökologie, Roma Aeterna, Vorgeschichte und Geschichte. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass es sich nicht um ein Museum mit nur einer Disziplin handelt, sondern um einen Ort, an dem Naturkunde, Archäologie und Kulturgeschichte zusammengeführt werden. Genau diese Mischung macht den Rundgang spannend, weil sich der Blick ständig wechselt: Von Gesteinen und Fossilien geht es zu menschlichen Spuren, von regionalen Funden zur weltweiten Ethnologie, von der Erdgeschichte Frankens zu archäologischen Zusammenhängen im Vorderen Orient. Die offizielle Museumsdarstellung betont außerdem, dass die Dauerausstellung Schwerpunkte im Raum Nürnberg und Umgebung setzt, ohne dabei die globale Perspektive zu verlieren. Besucherinnen und Besucher können so nicht nur einzelne Vitrinen betrachten, sondern größere Zusammenhänge verstehen. Die Struktur des Hauses ist didaktisch, aber nicht trocken; sie lädt dazu ein, Verbindungen zwischen Klima, Landschaft, Material, Leben und Kultur selbst zu entdecken. ([nhg-museum.de](https://www.nhg-museum.de/main.php?page=home_plan.php&sprache=de&utm_source=openai))

Zu den inhaltlichen Höhepunkten gehören mehrere Exponate und Themen, die sofort im Gedächtnis bleiben. Das Museum verweist auf den größten Eisenmeteoriten Deutschlands, auf den ersten Dinosaurierfund auf europäischem Festland und auf das Skelett eines Höhlenbärenbabys. Solche Stücke wirken nicht nur spektakulär, sie stehen auch exemplarisch für die Spannweite der Sammlung: Geologie und Paläontologie sind hier ebenso präsent wie die Erdgeschichte der Region. Hinzu kommt die Abteilung zur nabatäischen Kultur in Petra, Jordanien, die das regionale Profil durch einen internationalen Schwerpunkt ergänzt. In der Ethnologie wiederum öffnen die Ausstellungen den Blick auf vier Kontinente, mit regionalen Schwerpunkten etwa in Südsee, Sahara, West- und Zentralafrika, Costa Rica und Sibirien. Damit wird verständlich, warum das Museum als vielseitiges Haus wahrgenommen wird: Es kombiniert regionale Wissenschaft mit weltweiter Kulturgeschichte und zeigt, dass Naturgeschichte immer auch etwas über Menschen, Lebensräume und Austauschprozesse erzählt. ([museen-in-bayern.de](https://museen-in-bayern.de/museen/detailseite-museum/naturhistorisches-museum))

Geschichte des Naturhistorischen Museums

Die Geschichte des Hauses beginnt lange vor dem heutigen Standort. Die Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg wurde 1801 gegründet, und schon bald danach begann man mit dem Aufbau von Sammlungen, die zunächst in verschiedenen Räumen von Mitgliedern untergebracht waren. Erst 1881 wurde an die Einrichtung eines Museums gedacht, und 1884/1885 öffnete das Haus in der Blume seine Türen. Damals verfügte das Museum nur über zwei Ausstellungsräume mit 50 und 34 Quadratmetern. Öffnungszeiten waren entsprechend knapp, doch der Grundstein für ein wissenschaftlich und öffentlich nutzbares Haus war gelegt. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt waren die Sammlungen breit gefächert: Anthropologie, Ethnographie, Zoologie, Botanik, Paläontologie, Mineralogie und Geologie bildeten ein inhaltliches Spektrum, das für die spätere Entwicklung prägend blieb. Die Geschichte des Museums zeigt also nicht nur Wachstum, sondern auch eine erstaunlich frühe Vielseitigkeit. Dass aus einer bürgerlichen Sammlung im Lauf der Zeit ein bedeutendes Haus der Natur- und Kulturvermittlung wurde, ist Ergebnis von Kontinuität, Sammelleidenschaft und ehrenamtlicher Arbeit. ([nhg-museum.de](https://www.nhg-museum.de/main.php?page=home_gesch.php&sprache=de))

Besonders eindrücklich ist der Weg über das Luitpoldhaus bis zur heutigen Norishalle. 1913 wurden die Sammlungen im neuen Luitpoldhaus für das Publikum geöffnet, doch der Zweite Weltkrieg brachte schwere Verluste; das Gebäude wurde 1945 zerstört, auch wenn ein großer Teil der Bestände ausgelagert war. Nach dem Krieg begann der langsame Wiederaufbau. 1950 gab es eine kleine heimatkundliche Schau im Kellerraum, die wegen eines Wassereinbruchs wieder schließen musste. Erst ab 1954 konnten die Wiederaufbauarbeiten so weit voranschreiten, dass das Museum neu eingerichtet werden konnte, und 1960 wurde es nach jahrelanger ehrenamtlicher Arbeit erneut geöffnet. Die weitere Entwicklung blieb dynamisch: 1976 erhielt der Geologiesaal ein völlig neues Gesicht, 1995 kamen mit Petra und Jungsteinzeit neue Bereiche hinzu, 1995 wurde der Umzug in die Norishalle beschlossen, und im Jahr 2000 bezog die Naturhistorische Gesellschaft dort ihr neues Heim. Später kamen unter anderem Costa Rica und weitere Ausstellungsbereiche hinzu. Die heutige Form des Museums ist daher kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer langen, oft von freiwilligem Engagement getragenen Museumsbiografie. ([nhg-museum.de](https://www.nhg-museum.de/main.php?page=home_gesch.php&sprache=de))

Führungen, Gruppenangebote und Sonderausstellungen

Wer das Naturhistorische Museum Nürnberg intensiver erleben möchte, sollte die Führungen und Gruppenangebote nutzen. Die offizielle Seite richtet sich ausdrücklich an Gruppen jeglichen Alters, also an Vereine, Familien, Schulklassen, Freundeskreise, Projekttage oder Geburtstage. Auch für Gruppen mit Behinderungen und besonderen Bedürfnissen werden auf Anfrage individuelle Angebote gemacht. Inhaltlich lassen sich nach Absprache Führungen und Veranstaltungen mit Themenschwerpunkten buchen, etwa in den Bereichen Auslandesarchäologie, Geologie, Insektenkunde, Karst- und Höhlenkunde, Ethnologie und Vorgeschichte. Das macht das Haus besonders interessant für Bildungskontexte, denn die Vermittlung ist nicht starr, sondern an Zielgruppen, Alter und Vorkenntnisse anpassbar. Gerade für Schulen und Familien ist das ein klarer Pluspunkt: Das Museum zeigt nicht nur Exponate, sondern übersetzt sie in Lern- und Erlebnisformate, die Fragen zulassen und Zusammenhänge verständlich machen. Auch Sonntagsführungen und weitere museumspädagogische Angebote sind Teil des Programms, wodurch das Haus über den reinen Ausstellungsbesuch hinausgeht. ([nhg-museum.de](https://www.nhg-museum.de/main.php?page=gruppen.php&sprache=de&utm_source=openai))

Hinzu kommt, dass das Museum auf wechselnde und aktuelle Schwerpunkte setzt. Auf der Ausstellungsseite wird eine Mineralienshow im Geologiesaal genannt, bei der 240 Minerale und Kristalle präsentiert werden. Diese Form der Sonderpräsentation zeigt, wie das Haus auch innerhalb seiner festen Abteilungen immer wieder neue Zugänge schafft. Die Ethnologie-Abteilung wiederum wird in Führungen und Programmen immer wieder thematisiert, etwa durch Familienführungen, Masken-Workshops oder Entdeckungsrouten mit kindgerechter Vermittlung. So entsteht ein Museumsbesuch, der nicht nur aus Anschauen besteht, sondern aus Mitdenken, Ausprobieren und Fragenstellen. Das passt auch zu der Tatsache, dass die Naturhistorische Gesellschaft das Museum ehrenamtlich betreut. Dieser Charakter prägt Atmosphäre und Vermittlung: weniger anonym als große Staatsmuseen, dafür nahbar, persönlich und fachlich engagiert. Wer also Wert auf tieferes Verständnis legt, findet hier ein Haus, das Forschung, Vermittlung und bürgerschaftliches Engagement sehr eng miteinander verbindet. ([nhg-museum.de](https://www.nhg-museum.de/main.php?page=home_ausstell.php&sprache=de&utm_source=openai))

Barrierefreiheit und praktische Hinweise für den Besuch

Für viele Gäste ist die Frage nach Zugänglichkeit wichtig, und hier liefert das Museum mehrere hilfreiche Hinweise. Die Stadt Nürnberg beschreibt das Naturhistorische Museum als für Menschen im Rollstuhl geeignet. Die bayernweite Museumsdatenbank ergänzt, dass das Haus teilweise barrierefrei ist und einen barrierefreien Zugang bietet, ebenso stufen- und schwellenlose öffentliche Bereiche, ein behindertengerechtes WC und Sitzgelegenheiten. Dazu kommt, dass Assistenzhunde willkommen sind. Diese Kombination macht deutlich, dass sich das Museum bemüht, den Besuch möglichst niedrigschwellig zu gestalten. Gleichzeitig weist die offizielle Museumsseite darauf hin, dass Hunde im Museum aus Rücksicht auf Exponate und Teppiche nicht mitgebracht werden dürfen, mit Ausnahme von Assistenzhunden wie Blindenführhunden. Für die Praxis ist das ein sinnvoller Hinweis, denn er verhindert Missverständnisse bereits vor der Anreise. Wer besondere Bedürfnisse hat, sollte die Angebote im Vorfeld kurz anfragen; gerade bei Gruppen oder Führungen ist das sinnvoll. Insgesamt zeigt sich hier ein Haus, das zwar baulich in einer historischen Struktur arbeitet, aber dennoch viele Zugänglichkeitselemente umgesetzt hat. ([tourismus.nuernberg.de](https://tourismus.nuernberg.de/sehen/sehenswuerdigkeiten/location/naturhistorisches-museum/))

Auch abseits der Barrierefreiheit gibt es ein paar praktische Punkte, die den Besuch angenehmer machen. Da das Museum ehrenamtlich von Mitgliedern der Naturhistorischen Gesellschaft betreut wird, lohnt es sich, bei besonderen Fragen freundlich und direkt nachzufragen; die Website nennt dafür auch Kontaktmöglichkeiten und Bürozeiten. Wer mit Kindern unterwegs ist, profitiert von den klaren Preisstufen und den Gruppenangeboten. Wer mit der NÜRNBERG CARD reist, kann den Eintritt in die Route einplanen und das Museum als festen Programmpunkt nutzen. Wer an einem warmen Sommertag kommen möchte, sollte die Hinweiszeile zu extremer Hitze im Blick behalten, weil sich die Öffnungszeiten dann verändern können. Und wer einen späten Museumsbesuch bevorzugt, findet am Freitagabend ein besonders entspanntes Zeitfenster. So entsteht insgesamt ein gut organisierbarer Besuch, der sowohl für Touristinnen und Touristen als auch für Nürnbergerinnen und Nürnberger attraktiv ist. Das Naturhistorische Museum ist damit nicht nur ein Ort für Wissen, sondern auch ein sehr alltagstaugliches Ausflugsziel mitten in der Stadt. ([nhg-museum.de](https://www.nhg-museum.de/main.php?page=home_service.php&sprache=de))

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