
Hohenburg
Marktpl. 32, 92277 Hohenburg, Deutschland
Fledermaushaus Hohenburg | Webcam & Öffnungszeiten
Das Fledermaushaus Hohenburg ist weit mehr als eine ungewöhnliche Sehenswürdigkeit im Ortskern: Es ist ein Informationszentrum, ein Lernort und ein Schutzprojekt für eine der seltensten Fledermausarten Europas. Am Marktplatz 32 in Hohenburg begegnen Besucherinnen und Besucher einer Erfolgsgeschichte des Naturschutzes, die seit 1992 eng mit der letzten Wochenstube der Großen Hufeisennase in Deutschland verbunden ist. Das Haus wurde nach einer Sanierung zu einem Ort, an dem Forschung, Umweltbildung und Live-Beobachtung zusammenkommen. Wer das Fledermaushaus besucht, erlebt nicht nur Geschichte und Artenschutz, sondern auch die besondere Atmosphäre eines Projekts, das bundesweit einzigartig ist. Die Kombination aus Führungen, Webcam, Kameraübertragung und Ausflugsbeobachtung macht den Ort für Familien, Naturinteressierte und Schulgruppen gleichermaßen spannend. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Webcam im Fledermaushaus Hohenburg: Live-Blicke in die letzte Wochenstube
Die Live-Webcam gehört zu den meistgesuchten Themen rund um das Fledermaushaus Hohenburg, und das aus gutem Grund: Sie macht ein Verhalten sichtbar, das man sonst kaum zu Gesicht bekommt. Die LBV-Webcam zeigt Einblicke in die letzte Wochenstube der Großen Hufeisennase in Deutschland und ermöglicht es Naturfreunden, den Tieren im Alltag nahe zu kommen, ohne sie zu stören. Gerade bei einer streng geschützten Art ist diese Form der digitalen Beobachtung mehr als ein technisches Extra. Sie verbindet Naturschutz mit Öffentlichkeit, denn die Tiere bleiben geschützt, während das Interesse an ihrer Lebensweise wächst. Seit 2018 sendet eine Webcam live aus dem Fledermaushaus, und das Informationszentrum wird dadurch zu einem Ort, an dem digitale Beobachtung und reale Begegnung ineinandergreifen. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Besonders interessant ist, dass im Dachgebälk des Hauses mehrere moderne PTZ-Infrarotkameras installiert sind. Sie übertragen das Geschehen live in den Besucherraum und erlauben eine detailreiche Beobachtung des Soziallebens der Tiere. In den offiziellen Beschreibungen wird hervorgehoben, dass es 2017 ein neues Kamerasystem mit einer zusätzlichen Webcam und sieben weiteren Infrarotkameras gab. Diese Technik ist nicht nur für Gäste spannend, sondern auch für die Forschung und Dokumentation wichtig. Sie hilft dabei, Geburten, Aktivitätsmuster und ungewöhnliche Verhaltensweisen besser zu verstehen. Für Besucherinnen und Besucher sind diese Bilder oft eindrucksvoller als Fotos, weil sie Bewegung, Nähe und Atmosphäre direkt transportieren. Genau deshalb ist die Webcam eines der stärksten Suchthemen für das Fledermaushaus Hohenburg und ein zentrales Element seines öffentlichen Auftritts. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Die Webcam ist außerdem eng mit der Geschichte des Hauses verbunden. Schon während der Sanierungsarbeiten wurden Infrarotkameras eingesetzt, um das Quartier nicht nur zu schützen, sondern auch wissenschaftlich zu begleiten. Der Ort ist also von Anfang an auf Sichtbarkeit im Dienste des Artenschutzes angelegt gewesen. Dadurch wird das Fledermaushaus zu einer seltenen Mischung aus Schutzraum und Schaufenster: Die Tiere sollen Ruhe haben, und zugleich sollen Menschen lernen, warum diese Ruhe so wichtig ist. Wer online oder vor Ort die Webcam nutzt, versteht schnell, dass hier nicht bloß ein einzelnes Tier, sondern eine ganze Population im Mittelpunkt steht. Die letzte Wochenstube der Großen Hufeisennase ist ein Naturerbe von außergewöhnlichem Wert, und die Live-Kamera macht diesen Wert auf moderne, niederschwellige Weise erfahrbar. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Öffnungszeiten und Führungen im Fledermaushaus Hohenburg
Wer nach den Öffnungszeiten des Fledermaushauses Hohenburg sucht, stößt schnell auf ein klares, saisonales Führungsmodell. Reguläre Führungen finden immer freitags statt, und zwar im Mai ab 19 Uhr, im Juni und Juli ab 20 Uhr sowie im August und September ab 19 Uhr. Die reguläre Führungssaison endet mit den Bayerischen Sommerferien. Diese Zeiten sind wichtig, weil sie zeigen, dass der Besuch eng an das Verhalten der Tiere und an die Saison angepasst ist. Es handelt sich also nicht um ein klassisches Museum mit täglichen Öffnungszeiten, sondern um einen Beobachtungs- und Lernort, der sich an den Lebensrhythmus der Hufeisennasen anlehnt. Wer die Tiere im Abendflug erleben möchte, sollte deshalb die Saison und die Startzeiten genau beachten. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Die Führungen sind besonders gefragt, weil sie eine Ausflugsbeobachtung im Innenhof ermöglichen. Das bedeutet: Besucher können live erleben, wie die Fledermäuse am Abend ausfliegen. Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt, denn genau dann werden die Tiere aktiv. In den offiziellen Informationen wird außerdem betont, dass eine Anmeldung für diese Führungen erbeten wird. Das ist praktisch wichtig, weil so die Gruppengröße besser planbar ist und die Tiere nicht unnötig gestört werden. Wer mit mehreren Personen anreisen möchte oder eine speziellere Betreuung braucht, kann sich außerdem für eine Gruppenführung melden. Dadurch bleibt der Besuch flexibel, aber dennoch kontrolliert und naturverträglich. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu vielen anderen Ausflugszielen: Im Fledermaushaus Hohenburg steht nicht die Masse, sondern die Qualität der Begegnung im Vordergrund. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Die regelmäßigen Freitagstermine machen das Fledermaushaus auch für Wochenendausflüge interessant. Besonders in den Monaten Mai bis September ist die Chance groß, die abendliche Aktivität der Fledermäuse mit fachkundiger Begleitung zu sehen. Im Sommer werden die Startzeiten später, weil der Ausflug der Tiere sich nach Licht und Temperatur richtet. Genau diese Nähe zur Natur macht den Reiz aus: Der Besuch folgt nicht einem starren Museumsrhythmus, sondern den Bedingungen einer lebenden Kolonie. Für viele Gäste ist das ein Aha-Erlebnis, weil deutlich wird, wie eng Artenschutz und gute Beobachtung zusammenhängen. Wer die Öffnungszeiten plant, plant also nicht nur einen Termin, sondern ein Naturerlebnis mit festem Zeitfenster. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Auch der Rahmen der Führungen ist gut dokumentiert. Ansprechpartner ist Alexander Gnatz, der in den offiziellen Quellen mit Telefon und E-Mail genannt wird. Diese Kontaktdaten sind wichtig für individuelle Absprachen, vor allem bei Gruppenführungen oder bei Fragen zur Besuchsorganisation. Der Ort ist damit sowohl für spontane Einzelbesuche an den Freitagen als auch für strukturierte Gruppenangebote geeignet. Die Führungen sind also kein beiläufiges Zusatzangebot, sondern die zentrale Form, wie das Fledermaushaus Hohenburg erlebt werden soll. Wer also nach „Fledermaushaus Hohenburg Führung“ oder „Öffnungszeiten“ sucht, sucht in Wahrheit nach einem Termin für eine besondere Form der Naturbeobachtung. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Geschichte des Fledermaushauses und der Schutz der Großen Hufeisennase
Die Geschichte des Fledermaushauses Hohenburg beginnt mit einer außergewöhnlichen Entdeckung: 1992 wurde im Lauterachtal die letzte Wochenstube der Großen Hufeisennase in Deutschland entdeckt. Diese Fledermausart ist auf strukturreiche Landschaften mit geeigneten Quartieren und einer reichen Insektenfauna angewiesen und gilt in Deutschland als vom Aussterben bedroht. Genau deshalb bekam der Standort eine besondere Schutzfunktion. Das alte Anwesen, in dem sich die Kolonie befand, wurde zunächst gepachtet und später gekauft und saniert, damit die Gebäude nicht einstürzen und zugleich als Schutz- und Informationsort genutzt werden konnten. Der Weg vom gefährdeten Quartier zum Informationszentrum zeigt beispielhaft, wie praktischer Artenschutz und bauliche Sicherung zusammenwirken können. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
In den offiziellen Unterlagen wird beschrieben, dass die Sanierung in den Jahren 2009 bis 2011 mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung erfolgte und das Gebäude danach 2012 eröffnet wurde. Die Anlage wurde so umgebaut, dass sie sowohl Forschungsstation als auch Besucherzentrum sein kann. Genau diese Doppelfunktion ist entscheidend: Das Haus schützt die Tiere nicht nur passiv, sondern macht ihren Schutzprozess sichtbar. Das Projekt wurde vom LBV, vom Naturpark Hirschwald, vom Markt Hohenburg, vom Bundesforstbetrieb Hohenfels und weiteren Partnern getragen. Mit dem LIFE-Projekt wurden außerdem Lebensräume verbessert und Jagdgebiete aufgewertet. Die Große Hufeisennase profitiert dabei von extensiver Beweidung durch Rotes Höhenvieh, weil dadurch Insekten als Nahrung gefördert werden. Artenschutz wird hier also nicht isoliert gedacht, sondern als Zusammenspiel von Gebäude, Landschaft und Landwirtschaft. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Besonders spannend ist die Entwicklung der Bestände. Im Projektbericht wird beschrieben, dass sich die Zahl der Tiere in den Winterquartieren und in der Wochenstube im Lauf der Jahre deutlich verbessert hat. Das Ziel, eine stabile Population zu fördern, wurde übertroffen, und die Art konnte sich wieder in ehemals genutzte Gebiete ausbreiten. Solche Daten machen deutlich, warum das Fledermaushaus Hohenburg nicht nur eine lokale Attraktion, sondern ein bundesweit bedeutendes Schutzprojekt ist. Für Besucher bedeutet das: Hier geht es nicht um eine bloße Ausstellung über Tiere, sondern um ein lebendiges Beispiel für erfolgreiche Naturschutzarbeit. Diese Erfolgsgeschichte wurde auch offiziell gewürdigt, unter anderem als Projekt des Jahres der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Das unterstreicht den Stellenwert des Ortes über Hohenburg hinaus. ([lbv.de](https://www.lbv.de/files/user_upload/Dokumente/Projektreporte_Projektskizzen/Grosse_Hufeisennase/Endbericht-Grosse-Hufeisennase-Hohenburg-LBV-deutsch.pdf))
Das Projekt hat außerdem eine starke regionale Wirkung entfaltet. In den Quellen wird berichtet, dass Hohenburg durch die Arbeit rund um das Fledermaushaus bekannter wurde und dass sich ein neues touristisches und pädagogisches Angebot entwickelte. Der Markt Hohenburg wurde durch die Maßnahmen aufgewertet, und auch die Bevölkerung identifizierte sich stärker mit dem Schutz der „Hufis“. Diese soziale Dimension ist wichtig, weil Naturschutz langfristig nur funktioniert, wenn er vor Ort verstanden und mitgetragen wird. Das Fledermaushaus Hohenburg steht deshalb nicht nur für eine seltene Tierart, sondern auch für die Frage, wie Gemeinden, Verbände und Bürger gemeinsam Natur bewahren können. Genau daraus rührt seine besondere Ausstrahlung. ([lbv.de](https://www.lbv.de/files/user_upload/Dokumente/Projektreporte_Projektskizzen/Grosse_Hufeisennase/Endbericht-Grosse-Hufeisennase-Hohenburg-LBV-deutsch.pdf))
Fotos, Kameras und das Besuchserlebnis im Informationszentrum
Wer nach Fotos zum Fledermaushaus Hohenburg sucht, findet vor allem Bilder, die die besondere Mischung aus altem Gebäudebestand, moderner Technik und Naturerlebnis zeigen. Die offiziellen Seiten dokumentieren das Haus mit Außenansichten, Einblicken in das Kellergewölbe, Aufnahmen von Jungtieren und Kameratechnik im Dachbereich. Diese Bilder sind nicht bloß Dekoration, sondern Teil des Konzepts. Sie machen sichtbar, was sonst in der Dunkelheit verborgen bleibt. Gerade die Kombination aus echten Fotos und Live-Bildern vermittelt ein Gefühl dafür, wie sensibel der Ort funktioniert. Besucher sehen nicht einfach Fledermäuse in einem Zoo-ähnlichen Rahmen, sondern bekommen Einblicke in ein geschütztes Quartier, das mit wissenschaftlicher Sorgfalt beobachtet wird. Das macht die Fotothematik so relevant: Sie ist eng mit der Frage verbunden, wie man Arten schützen und dennoch öffentlich zugänglich machen kann. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Das Haus selbst wurde in den offiziellen Beschreibungen als vierstöckiges altes Gebäude mit heller Fassade und Spitzgiebel dargestellt. Im Inneren und im Gebälk wurden moderne Kameras installiert, damit Besucherinnen und Besucher die Tiere quasi hautnah erleben können. Ergänzt wird das durch interaktive Tafeln, einen interaktiven Monitor und Erläuterungen durch fachkundige Betreuer. Der Ort ist also ein Beispiel für moderne Umweltbildung: Er kombiniert visuelle Eindrücke, Live-Kommunikation und fachliche Einordnung. Für viele Gäste ist genau das der Grund, warum der Besuch nachhaltig in Erinnerung bleibt. Man schaut nicht einfach etwas an, sondern versteht Zusammenhänge zwischen Lebensraum, Nahrung, Fortpflanzung und Schutz. Die Fotos und Kameras sind damit keine Nebensache, sondern ein Kernbestandteil des Erlebnisses. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Auch die Ausflugsbeobachtung im Innenhof trägt zum Erlebniswert bei. Wenn die Tiere am Abend ausfliegen, wird aus einer stillen Informationsstation ein lebendiger Beobachtungsort. In den Quellen wird außerdem erwähnt, dass Bat-Detektoren eingesetzt werden, um die Rufe der Fledermäuse hörbar zu machen. Das erweitert das Erlebnis über das reine Sehen hinaus. Wer das Fledermaushaus besucht, erlebt also nicht nur eine visuelle, sondern auch eine akustische Annäherung an die Tiere. Besonders für Kinder, Schulklassen und naturinteressierte Erwachsene ist das einprägsam, weil die Tiere nicht abstrakt bleiben, sondern konkret wahrnehmbar werden. In dieser Verbindung von Bild, Ton und fachlicher Begleitung liegt die besondere Qualität des Hauses. ([lbv.de](https://www.lbv.de/files/user_upload/Dokumente/Projektreporte_Projektskizzen/Grosse_Hufeisennase/Endbericht-Grosse-Hufeisennase-Hohenburg-LBV-deutsch.pdf))
Hinzu kommt, dass der Ort auf eine behutsame Form der Öffentlichkeit setzt. Die Tiere werden nicht in eine Show-Situation gezwungen, sondern über Technik und Führung beobachtet. Das unterscheidet das Fledermaushaus Hohenburg von vielen anderen Besucherorten. Wer Fotos macht oder sich Fotos ansieht, bekommt deshalb immer auch eine pädagogische Botschaft mit: Schutz gelingt dann, wenn Wissen, Rücksicht und Begeisterung zusammenkommen. Gerade bei einer stark bedrohten Art wie der Großen Hufeisennase ist diese Botschaft zentral. Die Bilder dienen also nicht nur der Erinnerung, sondern auch der Sensibilisierung. Das ist ein wichtiger Grund, warum die Online-Suche nach „Fotos“ so häufig mit dem Fledermaushaus verbunden ist. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Anfahrt, Lage und praktische Tipps für den Besuch in Hohenburg
Das Fledermaushaus Hohenburg liegt zentral im Ortskern am Marktplatz 32. Diese Lage macht den Besuch unkompliziert, weil man das Informationszentrum gut in einen Ausflug durch Hohenburg und das Lauterachtal einbinden kann. Die offizielle Adresse ist klar ausgewiesen, und auch die Ansprechpartner für Besuche und Führungen sind genannt. Wer einen Besuch plant, sollte deshalb nicht nur die Uhrzeit, sondern auch die Saison und die Art des Termins beachten. Das Haus ist kein klassischer Alltagsbetrieb mit täglichen Öffnungszeiten, sondern ein gezielt geführtes Naturerlebnis. Darum lohnt es sich, vorab die Führungstermine zu prüfen und gegebenenfalls eine Anmeldung vorzunehmen. So wird aus einem Ortsbesuch ein geplanter Naturtermin mit klarer Erwartung. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Für die praktische Planung ist außerdem interessant, dass in der Umgebung weitere Naturerlebnisse verankert sind. Der Fledermausrundwanderweg rund um Hohenburg wird in den Projektunterlagen ausdrücklich erwähnt. Dort gibt es eine kleine, mittlere und große Runde, die das Gebiet rund um die Lebensräume der Großen Hufeisennase erschließen. Genannt werden unter anderem Strecken von 2, 4 und 8 Kilometern. Wer also das Fledermaushaus besucht, kann den Termin mit einem Spaziergang oder einer Wanderung verbinden. Das passt gut zur Idee des Projekts, denn die Tiere werden nicht isoliert betrachtet, sondern in ihrem Landschaftszusammenhang. Die Wege vermitteln, wie Jagdhabitate, Quartiere und Schutzflächen zusammenhängen. Dadurch wird der Besuch nicht nur informativ, sondern landschaftlich erlebbar. ([lbv.de](https://www.lbv.de/files/user_upload/Dokumente/Projektreporte_Projektskizzen/Grosse_Hufeisennase/Endbericht-Grosse-Hufeisennase-Hohenburg-LBV-deutsch.pdf))
Auch für Familien oder Gruppen bietet der Ort gute Voraussetzungen. Die offiziellen Texte weisen darauf hin, dass Gruppenführungen möglich sind und dass sich Interessierte direkt an die genannten Kontaktpersonen wenden sollen. Das ist hilfreich, wenn Schulklassen, Vereine oder Naturgruppen einen Besuch planen. Weil das Erlebnis stark von der Abendzeit abhängt, sind die Führungen besonders passend für Ausflüge in den späten Nachmittag und Abend. Bei gutem Wetter wird die Ausflugsbeobachtung zum Höhepunkt des Besuchs. Wer rechtzeitig anfragt, kann den Termin also an die eigenen Interessen anpassen. Gerade das macht den Ort so attraktiv: Er ist klein genug für persönliche Betreuung und zugleich bedeutend genug für ein wissenschaftlich und ökologisch relevantes Erlebnis. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Ein weiterer Pluspunkt ist die Einbettung in die Region Amberg-Sulzbach und den Naturpark Hirschwald. Das Fledermaushaus ist nicht isoliert, sondern Teil eines größeren Netzwerks von Naturerlebnissen, Schutzgebieten und Bildungsangeboten. Dadurch lässt sich der Besuch gut mit anderen Ausflugszielen kombinieren. Wer also nach Hohenburg fährt, bekommt nicht nur ein einzelnes Ziel, sondern einen starken Bezug zu einer ganzen Landschaft, in der Artenschutz sichtbar gemacht wird. Das ist auch für die Suchintention wichtig: Hinter Begriffen wie „Öffnungszeiten“, „Führung“ oder „Webcam“ steckt oft der Wunsch, einen verlässlichen Besuch zu planen. Genau das liefert das Fledermaushaus Hohenburg: klare Termine, eindeutige Adresse, fachkundige Begleitung und ein einzigartiges Naturthema. ([naturparkhirschwald.de](https://www.naturparkhirschwald.de/de/naturerlebnisse/fledermaushaus-hohenburg.html))
Quellen:
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Fledermaushaus Hohenburg | Webcam & Öffnungszeiten
Das Fledermaushaus Hohenburg ist weit mehr als eine ungewöhnliche Sehenswürdigkeit im Ortskern: Es ist ein Informationszentrum, ein Lernort und ein Schutzprojekt für eine der seltensten Fledermausarten Europas. Am Marktplatz 32 in Hohenburg begegnen Besucherinnen und Besucher einer Erfolgsgeschichte des Naturschutzes, die seit 1992 eng mit der letzten Wochenstube der Großen Hufeisennase in Deutschland verbunden ist. Das Haus wurde nach einer Sanierung zu einem Ort, an dem Forschung, Umweltbildung und Live-Beobachtung zusammenkommen. Wer das Fledermaushaus besucht, erlebt nicht nur Geschichte und Artenschutz, sondern auch die besondere Atmosphäre eines Projekts, das bundesweit einzigartig ist. Die Kombination aus Führungen, Webcam, Kameraübertragung und Ausflugsbeobachtung macht den Ort für Familien, Naturinteressierte und Schulgruppen gleichermaßen spannend. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Webcam im Fledermaushaus Hohenburg: Live-Blicke in die letzte Wochenstube
Die Live-Webcam gehört zu den meistgesuchten Themen rund um das Fledermaushaus Hohenburg, und das aus gutem Grund: Sie macht ein Verhalten sichtbar, das man sonst kaum zu Gesicht bekommt. Die LBV-Webcam zeigt Einblicke in die letzte Wochenstube der Großen Hufeisennase in Deutschland und ermöglicht es Naturfreunden, den Tieren im Alltag nahe zu kommen, ohne sie zu stören. Gerade bei einer streng geschützten Art ist diese Form der digitalen Beobachtung mehr als ein technisches Extra. Sie verbindet Naturschutz mit Öffentlichkeit, denn die Tiere bleiben geschützt, während das Interesse an ihrer Lebensweise wächst. Seit 2018 sendet eine Webcam live aus dem Fledermaushaus, und das Informationszentrum wird dadurch zu einem Ort, an dem digitale Beobachtung und reale Begegnung ineinandergreifen. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Besonders interessant ist, dass im Dachgebälk des Hauses mehrere moderne PTZ-Infrarotkameras installiert sind. Sie übertragen das Geschehen live in den Besucherraum und erlauben eine detailreiche Beobachtung des Soziallebens der Tiere. In den offiziellen Beschreibungen wird hervorgehoben, dass es 2017 ein neues Kamerasystem mit einer zusätzlichen Webcam und sieben weiteren Infrarotkameras gab. Diese Technik ist nicht nur für Gäste spannend, sondern auch für die Forschung und Dokumentation wichtig. Sie hilft dabei, Geburten, Aktivitätsmuster und ungewöhnliche Verhaltensweisen besser zu verstehen. Für Besucherinnen und Besucher sind diese Bilder oft eindrucksvoller als Fotos, weil sie Bewegung, Nähe und Atmosphäre direkt transportieren. Genau deshalb ist die Webcam eines der stärksten Suchthemen für das Fledermaushaus Hohenburg und ein zentrales Element seines öffentlichen Auftritts. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Die Webcam ist außerdem eng mit der Geschichte des Hauses verbunden. Schon während der Sanierungsarbeiten wurden Infrarotkameras eingesetzt, um das Quartier nicht nur zu schützen, sondern auch wissenschaftlich zu begleiten. Der Ort ist also von Anfang an auf Sichtbarkeit im Dienste des Artenschutzes angelegt gewesen. Dadurch wird das Fledermaushaus zu einer seltenen Mischung aus Schutzraum und Schaufenster: Die Tiere sollen Ruhe haben, und zugleich sollen Menschen lernen, warum diese Ruhe so wichtig ist. Wer online oder vor Ort die Webcam nutzt, versteht schnell, dass hier nicht bloß ein einzelnes Tier, sondern eine ganze Population im Mittelpunkt steht. Die letzte Wochenstube der Großen Hufeisennase ist ein Naturerbe von außergewöhnlichem Wert, und die Live-Kamera macht diesen Wert auf moderne, niederschwellige Weise erfahrbar. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Öffnungszeiten und Führungen im Fledermaushaus Hohenburg
Wer nach den Öffnungszeiten des Fledermaushauses Hohenburg sucht, stößt schnell auf ein klares, saisonales Führungsmodell. Reguläre Führungen finden immer freitags statt, und zwar im Mai ab 19 Uhr, im Juni und Juli ab 20 Uhr sowie im August und September ab 19 Uhr. Die reguläre Führungssaison endet mit den Bayerischen Sommerferien. Diese Zeiten sind wichtig, weil sie zeigen, dass der Besuch eng an das Verhalten der Tiere und an die Saison angepasst ist. Es handelt sich also nicht um ein klassisches Museum mit täglichen Öffnungszeiten, sondern um einen Beobachtungs- und Lernort, der sich an den Lebensrhythmus der Hufeisennasen anlehnt. Wer die Tiere im Abendflug erleben möchte, sollte deshalb die Saison und die Startzeiten genau beachten. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Die Führungen sind besonders gefragt, weil sie eine Ausflugsbeobachtung im Innenhof ermöglichen. Das bedeutet: Besucher können live erleben, wie die Fledermäuse am Abend ausfliegen. Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt, denn genau dann werden die Tiere aktiv. In den offiziellen Informationen wird außerdem betont, dass eine Anmeldung für diese Führungen erbeten wird. Das ist praktisch wichtig, weil so die Gruppengröße besser planbar ist und die Tiere nicht unnötig gestört werden. Wer mit mehreren Personen anreisen möchte oder eine speziellere Betreuung braucht, kann sich außerdem für eine Gruppenführung melden. Dadurch bleibt der Besuch flexibel, aber dennoch kontrolliert und naturverträglich. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu vielen anderen Ausflugszielen: Im Fledermaushaus Hohenburg steht nicht die Masse, sondern die Qualität der Begegnung im Vordergrund. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Die regelmäßigen Freitagstermine machen das Fledermaushaus auch für Wochenendausflüge interessant. Besonders in den Monaten Mai bis September ist die Chance groß, die abendliche Aktivität der Fledermäuse mit fachkundiger Begleitung zu sehen. Im Sommer werden die Startzeiten später, weil der Ausflug der Tiere sich nach Licht und Temperatur richtet. Genau diese Nähe zur Natur macht den Reiz aus: Der Besuch folgt nicht einem starren Museumsrhythmus, sondern den Bedingungen einer lebenden Kolonie. Für viele Gäste ist das ein Aha-Erlebnis, weil deutlich wird, wie eng Artenschutz und gute Beobachtung zusammenhängen. Wer die Öffnungszeiten plant, plant also nicht nur einen Termin, sondern ein Naturerlebnis mit festem Zeitfenster. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Auch der Rahmen der Führungen ist gut dokumentiert. Ansprechpartner ist Alexander Gnatz, der in den offiziellen Quellen mit Telefon und E-Mail genannt wird. Diese Kontaktdaten sind wichtig für individuelle Absprachen, vor allem bei Gruppenführungen oder bei Fragen zur Besuchsorganisation. Der Ort ist damit sowohl für spontane Einzelbesuche an den Freitagen als auch für strukturierte Gruppenangebote geeignet. Die Führungen sind also kein beiläufiges Zusatzangebot, sondern die zentrale Form, wie das Fledermaushaus Hohenburg erlebt werden soll. Wer also nach „Fledermaushaus Hohenburg Führung“ oder „Öffnungszeiten“ sucht, sucht in Wahrheit nach einem Termin für eine besondere Form der Naturbeobachtung. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Geschichte des Fledermaushauses und der Schutz der Großen Hufeisennase
Die Geschichte des Fledermaushauses Hohenburg beginnt mit einer außergewöhnlichen Entdeckung: 1992 wurde im Lauterachtal die letzte Wochenstube der Großen Hufeisennase in Deutschland entdeckt. Diese Fledermausart ist auf strukturreiche Landschaften mit geeigneten Quartieren und einer reichen Insektenfauna angewiesen und gilt in Deutschland als vom Aussterben bedroht. Genau deshalb bekam der Standort eine besondere Schutzfunktion. Das alte Anwesen, in dem sich die Kolonie befand, wurde zunächst gepachtet und später gekauft und saniert, damit die Gebäude nicht einstürzen und zugleich als Schutz- und Informationsort genutzt werden konnten. Der Weg vom gefährdeten Quartier zum Informationszentrum zeigt beispielhaft, wie praktischer Artenschutz und bauliche Sicherung zusammenwirken können. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
In den offiziellen Unterlagen wird beschrieben, dass die Sanierung in den Jahren 2009 bis 2011 mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung erfolgte und das Gebäude danach 2012 eröffnet wurde. Die Anlage wurde so umgebaut, dass sie sowohl Forschungsstation als auch Besucherzentrum sein kann. Genau diese Doppelfunktion ist entscheidend: Das Haus schützt die Tiere nicht nur passiv, sondern macht ihren Schutzprozess sichtbar. Das Projekt wurde vom LBV, vom Naturpark Hirschwald, vom Markt Hohenburg, vom Bundesforstbetrieb Hohenfels und weiteren Partnern getragen. Mit dem LIFE-Projekt wurden außerdem Lebensräume verbessert und Jagdgebiete aufgewertet. Die Große Hufeisennase profitiert dabei von extensiver Beweidung durch Rotes Höhenvieh, weil dadurch Insekten als Nahrung gefördert werden. Artenschutz wird hier also nicht isoliert gedacht, sondern als Zusammenspiel von Gebäude, Landschaft und Landwirtschaft. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Besonders spannend ist die Entwicklung der Bestände. Im Projektbericht wird beschrieben, dass sich die Zahl der Tiere in den Winterquartieren und in der Wochenstube im Lauf der Jahre deutlich verbessert hat. Das Ziel, eine stabile Population zu fördern, wurde übertroffen, und die Art konnte sich wieder in ehemals genutzte Gebiete ausbreiten. Solche Daten machen deutlich, warum das Fledermaushaus Hohenburg nicht nur eine lokale Attraktion, sondern ein bundesweit bedeutendes Schutzprojekt ist. Für Besucher bedeutet das: Hier geht es nicht um eine bloße Ausstellung über Tiere, sondern um ein lebendiges Beispiel für erfolgreiche Naturschutzarbeit. Diese Erfolgsgeschichte wurde auch offiziell gewürdigt, unter anderem als Projekt des Jahres der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Das unterstreicht den Stellenwert des Ortes über Hohenburg hinaus. ([lbv.de](https://www.lbv.de/files/user_upload/Dokumente/Projektreporte_Projektskizzen/Grosse_Hufeisennase/Endbericht-Grosse-Hufeisennase-Hohenburg-LBV-deutsch.pdf))
Das Projekt hat außerdem eine starke regionale Wirkung entfaltet. In den Quellen wird berichtet, dass Hohenburg durch die Arbeit rund um das Fledermaushaus bekannter wurde und dass sich ein neues touristisches und pädagogisches Angebot entwickelte. Der Markt Hohenburg wurde durch die Maßnahmen aufgewertet, und auch die Bevölkerung identifizierte sich stärker mit dem Schutz der „Hufis“. Diese soziale Dimension ist wichtig, weil Naturschutz langfristig nur funktioniert, wenn er vor Ort verstanden und mitgetragen wird. Das Fledermaushaus Hohenburg steht deshalb nicht nur für eine seltene Tierart, sondern auch für die Frage, wie Gemeinden, Verbände und Bürger gemeinsam Natur bewahren können. Genau daraus rührt seine besondere Ausstrahlung. ([lbv.de](https://www.lbv.de/files/user_upload/Dokumente/Projektreporte_Projektskizzen/Grosse_Hufeisennase/Endbericht-Grosse-Hufeisennase-Hohenburg-LBV-deutsch.pdf))
Fotos, Kameras und das Besuchserlebnis im Informationszentrum
Wer nach Fotos zum Fledermaushaus Hohenburg sucht, findet vor allem Bilder, die die besondere Mischung aus altem Gebäudebestand, moderner Technik und Naturerlebnis zeigen. Die offiziellen Seiten dokumentieren das Haus mit Außenansichten, Einblicken in das Kellergewölbe, Aufnahmen von Jungtieren und Kameratechnik im Dachbereich. Diese Bilder sind nicht bloß Dekoration, sondern Teil des Konzepts. Sie machen sichtbar, was sonst in der Dunkelheit verborgen bleibt. Gerade die Kombination aus echten Fotos und Live-Bildern vermittelt ein Gefühl dafür, wie sensibel der Ort funktioniert. Besucher sehen nicht einfach Fledermäuse in einem Zoo-ähnlichen Rahmen, sondern bekommen Einblicke in ein geschütztes Quartier, das mit wissenschaftlicher Sorgfalt beobachtet wird. Das macht die Fotothematik so relevant: Sie ist eng mit der Frage verbunden, wie man Arten schützen und dennoch öffentlich zugänglich machen kann. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Das Haus selbst wurde in den offiziellen Beschreibungen als vierstöckiges altes Gebäude mit heller Fassade und Spitzgiebel dargestellt. Im Inneren und im Gebälk wurden moderne Kameras installiert, damit Besucherinnen und Besucher die Tiere quasi hautnah erleben können. Ergänzt wird das durch interaktive Tafeln, einen interaktiven Monitor und Erläuterungen durch fachkundige Betreuer. Der Ort ist also ein Beispiel für moderne Umweltbildung: Er kombiniert visuelle Eindrücke, Live-Kommunikation und fachliche Einordnung. Für viele Gäste ist genau das der Grund, warum der Besuch nachhaltig in Erinnerung bleibt. Man schaut nicht einfach etwas an, sondern versteht Zusammenhänge zwischen Lebensraum, Nahrung, Fortpflanzung und Schutz. Die Fotos und Kameras sind damit keine Nebensache, sondern ein Kernbestandteil des Erlebnisses. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Auch die Ausflugsbeobachtung im Innenhof trägt zum Erlebniswert bei. Wenn die Tiere am Abend ausfliegen, wird aus einer stillen Informationsstation ein lebendiger Beobachtungsort. In den Quellen wird außerdem erwähnt, dass Bat-Detektoren eingesetzt werden, um die Rufe der Fledermäuse hörbar zu machen. Das erweitert das Erlebnis über das reine Sehen hinaus. Wer das Fledermaushaus besucht, erlebt also nicht nur eine visuelle, sondern auch eine akustische Annäherung an die Tiere. Besonders für Kinder, Schulklassen und naturinteressierte Erwachsene ist das einprägsam, weil die Tiere nicht abstrakt bleiben, sondern konkret wahrnehmbar werden. In dieser Verbindung von Bild, Ton und fachlicher Begleitung liegt die besondere Qualität des Hauses. ([lbv.de](https://www.lbv.de/files/user_upload/Dokumente/Projektreporte_Projektskizzen/Grosse_Hufeisennase/Endbericht-Grosse-Hufeisennase-Hohenburg-LBV-deutsch.pdf))
Hinzu kommt, dass der Ort auf eine behutsame Form der Öffentlichkeit setzt. Die Tiere werden nicht in eine Show-Situation gezwungen, sondern über Technik und Führung beobachtet. Das unterscheidet das Fledermaushaus Hohenburg von vielen anderen Besucherorten. Wer Fotos macht oder sich Fotos ansieht, bekommt deshalb immer auch eine pädagogische Botschaft mit: Schutz gelingt dann, wenn Wissen, Rücksicht und Begeisterung zusammenkommen. Gerade bei einer stark bedrohten Art wie der Großen Hufeisennase ist diese Botschaft zentral. Die Bilder dienen also nicht nur der Erinnerung, sondern auch der Sensibilisierung. Das ist ein wichtiger Grund, warum die Online-Suche nach „Fotos“ so häufig mit dem Fledermaushaus verbunden ist. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Anfahrt, Lage und praktische Tipps für den Besuch in Hohenburg
Das Fledermaushaus Hohenburg liegt zentral im Ortskern am Marktplatz 32. Diese Lage macht den Besuch unkompliziert, weil man das Informationszentrum gut in einen Ausflug durch Hohenburg und das Lauterachtal einbinden kann. Die offizielle Adresse ist klar ausgewiesen, und auch die Ansprechpartner für Besuche und Führungen sind genannt. Wer einen Besuch plant, sollte deshalb nicht nur die Uhrzeit, sondern auch die Saison und die Art des Termins beachten. Das Haus ist kein klassischer Alltagsbetrieb mit täglichen Öffnungszeiten, sondern ein gezielt geführtes Naturerlebnis. Darum lohnt es sich, vorab die Führungstermine zu prüfen und gegebenenfalls eine Anmeldung vorzunehmen. So wird aus einem Ortsbesuch ein geplanter Naturtermin mit klarer Erwartung. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Für die praktische Planung ist außerdem interessant, dass in der Umgebung weitere Naturerlebnisse verankert sind. Der Fledermausrundwanderweg rund um Hohenburg wird in den Projektunterlagen ausdrücklich erwähnt. Dort gibt es eine kleine, mittlere und große Runde, die das Gebiet rund um die Lebensräume der Großen Hufeisennase erschließen. Genannt werden unter anderem Strecken von 2, 4 und 8 Kilometern. Wer also das Fledermaushaus besucht, kann den Termin mit einem Spaziergang oder einer Wanderung verbinden. Das passt gut zur Idee des Projekts, denn die Tiere werden nicht isoliert betrachtet, sondern in ihrem Landschaftszusammenhang. Die Wege vermitteln, wie Jagdhabitate, Quartiere und Schutzflächen zusammenhängen. Dadurch wird der Besuch nicht nur informativ, sondern landschaftlich erlebbar. ([lbv.de](https://www.lbv.de/files/user_upload/Dokumente/Projektreporte_Projektskizzen/Grosse_Hufeisennase/Endbericht-Grosse-Hufeisennase-Hohenburg-LBV-deutsch.pdf))
Auch für Familien oder Gruppen bietet der Ort gute Voraussetzungen. Die offiziellen Texte weisen darauf hin, dass Gruppenführungen möglich sind und dass sich Interessierte direkt an die genannten Kontaktpersonen wenden sollen. Das ist hilfreich, wenn Schulklassen, Vereine oder Naturgruppen einen Besuch planen. Weil das Erlebnis stark von der Abendzeit abhängt, sind die Führungen besonders passend für Ausflüge in den späten Nachmittag und Abend. Bei gutem Wetter wird die Ausflugsbeobachtung zum Höhepunkt des Besuchs. Wer rechtzeitig anfragt, kann den Termin also an die eigenen Interessen anpassen. Gerade das macht den Ort so attraktiv: Er ist klein genug für persönliche Betreuung und zugleich bedeutend genug für ein wissenschaftlich und ökologisch relevantes Erlebnis. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Ein weiterer Pluspunkt ist die Einbettung in die Region Amberg-Sulzbach und den Naturpark Hirschwald. Das Fledermaushaus ist nicht isoliert, sondern Teil eines größeren Netzwerks von Naturerlebnissen, Schutzgebieten und Bildungsangeboten. Dadurch lässt sich der Besuch gut mit anderen Ausflugszielen kombinieren. Wer also nach Hohenburg fährt, bekommt nicht nur ein einzelnes Ziel, sondern einen starken Bezug zu einer ganzen Landschaft, in der Artenschutz sichtbar gemacht wird. Das ist auch für die Suchintention wichtig: Hinter Begriffen wie „Öffnungszeiten“, „Führung“ oder „Webcam“ steckt oft der Wunsch, einen verlässlichen Besuch zu planen. Genau das liefert das Fledermaushaus Hohenburg: klare Termine, eindeutige Adresse, fachkundige Begleitung und ein einzigartiges Naturthema. ([naturparkhirschwald.de](https://www.naturparkhirschwald.de/de/naturerlebnisse/fledermaushaus-hohenburg.html))
Quellen:
Fledermaushaus Hohenburg | Webcam & Öffnungszeiten
Das Fledermaushaus Hohenburg ist weit mehr als eine ungewöhnliche Sehenswürdigkeit im Ortskern: Es ist ein Informationszentrum, ein Lernort und ein Schutzprojekt für eine der seltensten Fledermausarten Europas. Am Marktplatz 32 in Hohenburg begegnen Besucherinnen und Besucher einer Erfolgsgeschichte des Naturschutzes, die seit 1992 eng mit der letzten Wochenstube der Großen Hufeisennase in Deutschland verbunden ist. Das Haus wurde nach einer Sanierung zu einem Ort, an dem Forschung, Umweltbildung und Live-Beobachtung zusammenkommen. Wer das Fledermaushaus besucht, erlebt nicht nur Geschichte und Artenschutz, sondern auch die besondere Atmosphäre eines Projekts, das bundesweit einzigartig ist. Die Kombination aus Führungen, Webcam, Kameraübertragung und Ausflugsbeobachtung macht den Ort für Familien, Naturinteressierte und Schulgruppen gleichermaßen spannend. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Webcam im Fledermaushaus Hohenburg: Live-Blicke in die letzte Wochenstube
Die Live-Webcam gehört zu den meistgesuchten Themen rund um das Fledermaushaus Hohenburg, und das aus gutem Grund: Sie macht ein Verhalten sichtbar, das man sonst kaum zu Gesicht bekommt. Die LBV-Webcam zeigt Einblicke in die letzte Wochenstube der Großen Hufeisennase in Deutschland und ermöglicht es Naturfreunden, den Tieren im Alltag nahe zu kommen, ohne sie zu stören. Gerade bei einer streng geschützten Art ist diese Form der digitalen Beobachtung mehr als ein technisches Extra. Sie verbindet Naturschutz mit Öffentlichkeit, denn die Tiere bleiben geschützt, während das Interesse an ihrer Lebensweise wächst. Seit 2018 sendet eine Webcam live aus dem Fledermaushaus, und das Informationszentrum wird dadurch zu einem Ort, an dem digitale Beobachtung und reale Begegnung ineinandergreifen. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Besonders interessant ist, dass im Dachgebälk des Hauses mehrere moderne PTZ-Infrarotkameras installiert sind. Sie übertragen das Geschehen live in den Besucherraum und erlauben eine detailreiche Beobachtung des Soziallebens der Tiere. In den offiziellen Beschreibungen wird hervorgehoben, dass es 2017 ein neues Kamerasystem mit einer zusätzlichen Webcam und sieben weiteren Infrarotkameras gab. Diese Technik ist nicht nur für Gäste spannend, sondern auch für die Forschung und Dokumentation wichtig. Sie hilft dabei, Geburten, Aktivitätsmuster und ungewöhnliche Verhaltensweisen besser zu verstehen. Für Besucherinnen und Besucher sind diese Bilder oft eindrucksvoller als Fotos, weil sie Bewegung, Nähe und Atmosphäre direkt transportieren. Genau deshalb ist die Webcam eines der stärksten Suchthemen für das Fledermaushaus Hohenburg und ein zentrales Element seines öffentlichen Auftritts. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Die Webcam ist außerdem eng mit der Geschichte des Hauses verbunden. Schon während der Sanierungsarbeiten wurden Infrarotkameras eingesetzt, um das Quartier nicht nur zu schützen, sondern auch wissenschaftlich zu begleiten. Der Ort ist also von Anfang an auf Sichtbarkeit im Dienste des Artenschutzes angelegt gewesen. Dadurch wird das Fledermaushaus zu einer seltenen Mischung aus Schutzraum und Schaufenster: Die Tiere sollen Ruhe haben, und zugleich sollen Menschen lernen, warum diese Ruhe so wichtig ist. Wer online oder vor Ort die Webcam nutzt, versteht schnell, dass hier nicht bloß ein einzelnes Tier, sondern eine ganze Population im Mittelpunkt steht. Die letzte Wochenstube der Großen Hufeisennase ist ein Naturerbe von außergewöhnlichem Wert, und die Live-Kamera macht diesen Wert auf moderne, niederschwellige Weise erfahrbar. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Öffnungszeiten und Führungen im Fledermaushaus Hohenburg
Wer nach den Öffnungszeiten des Fledermaushauses Hohenburg sucht, stößt schnell auf ein klares, saisonales Führungsmodell. Reguläre Führungen finden immer freitags statt, und zwar im Mai ab 19 Uhr, im Juni und Juli ab 20 Uhr sowie im August und September ab 19 Uhr. Die reguläre Führungssaison endet mit den Bayerischen Sommerferien. Diese Zeiten sind wichtig, weil sie zeigen, dass der Besuch eng an das Verhalten der Tiere und an die Saison angepasst ist. Es handelt sich also nicht um ein klassisches Museum mit täglichen Öffnungszeiten, sondern um einen Beobachtungs- und Lernort, der sich an den Lebensrhythmus der Hufeisennasen anlehnt. Wer die Tiere im Abendflug erleben möchte, sollte deshalb die Saison und die Startzeiten genau beachten. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Die Führungen sind besonders gefragt, weil sie eine Ausflugsbeobachtung im Innenhof ermöglichen. Das bedeutet: Besucher können live erleben, wie die Fledermäuse am Abend ausfliegen. Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt, denn genau dann werden die Tiere aktiv. In den offiziellen Informationen wird außerdem betont, dass eine Anmeldung für diese Führungen erbeten wird. Das ist praktisch wichtig, weil so die Gruppengröße besser planbar ist und die Tiere nicht unnötig gestört werden. Wer mit mehreren Personen anreisen möchte oder eine speziellere Betreuung braucht, kann sich außerdem für eine Gruppenführung melden. Dadurch bleibt der Besuch flexibel, aber dennoch kontrolliert und naturverträglich. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu vielen anderen Ausflugszielen: Im Fledermaushaus Hohenburg steht nicht die Masse, sondern die Qualität der Begegnung im Vordergrund. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Die regelmäßigen Freitagstermine machen das Fledermaushaus auch für Wochenendausflüge interessant. Besonders in den Monaten Mai bis September ist die Chance groß, die abendliche Aktivität der Fledermäuse mit fachkundiger Begleitung zu sehen. Im Sommer werden die Startzeiten später, weil der Ausflug der Tiere sich nach Licht und Temperatur richtet. Genau diese Nähe zur Natur macht den Reiz aus: Der Besuch folgt nicht einem starren Museumsrhythmus, sondern den Bedingungen einer lebenden Kolonie. Für viele Gäste ist das ein Aha-Erlebnis, weil deutlich wird, wie eng Artenschutz und gute Beobachtung zusammenhängen. Wer die Öffnungszeiten plant, plant also nicht nur einen Termin, sondern ein Naturerlebnis mit festem Zeitfenster. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Auch der Rahmen der Führungen ist gut dokumentiert. Ansprechpartner ist Alexander Gnatz, der in den offiziellen Quellen mit Telefon und E-Mail genannt wird. Diese Kontaktdaten sind wichtig für individuelle Absprachen, vor allem bei Gruppenführungen oder bei Fragen zur Besuchsorganisation. Der Ort ist damit sowohl für spontane Einzelbesuche an den Freitagen als auch für strukturierte Gruppenangebote geeignet. Die Führungen sind also kein beiläufiges Zusatzangebot, sondern die zentrale Form, wie das Fledermaushaus Hohenburg erlebt werden soll. Wer also nach „Fledermaushaus Hohenburg Führung“ oder „Öffnungszeiten“ sucht, sucht in Wahrheit nach einem Termin für eine besondere Form der Naturbeobachtung. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Geschichte des Fledermaushauses und der Schutz der Großen Hufeisennase
Die Geschichte des Fledermaushauses Hohenburg beginnt mit einer außergewöhnlichen Entdeckung: 1992 wurde im Lauterachtal die letzte Wochenstube der Großen Hufeisennase in Deutschland entdeckt. Diese Fledermausart ist auf strukturreiche Landschaften mit geeigneten Quartieren und einer reichen Insektenfauna angewiesen und gilt in Deutschland als vom Aussterben bedroht. Genau deshalb bekam der Standort eine besondere Schutzfunktion. Das alte Anwesen, in dem sich die Kolonie befand, wurde zunächst gepachtet und später gekauft und saniert, damit die Gebäude nicht einstürzen und zugleich als Schutz- und Informationsort genutzt werden konnten. Der Weg vom gefährdeten Quartier zum Informationszentrum zeigt beispielhaft, wie praktischer Artenschutz und bauliche Sicherung zusammenwirken können. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
In den offiziellen Unterlagen wird beschrieben, dass die Sanierung in den Jahren 2009 bis 2011 mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung erfolgte und das Gebäude danach 2012 eröffnet wurde. Die Anlage wurde so umgebaut, dass sie sowohl Forschungsstation als auch Besucherzentrum sein kann. Genau diese Doppelfunktion ist entscheidend: Das Haus schützt die Tiere nicht nur passiv, sondern macht ihren Schutzprozess sichtbar. Das Projekt wurde vom LBV, vom Naturpark Hirschwald, vom Markt Hohenburg, vom Bundesforstbetrieb Hohenfels und weiteren Partnern getragen. Mit dem LIFE-Projekt wurden außerdem Lebensräume verbessert und Jagdgebiete aufgewertet. Die Große Hufeisennase profitiert dabei von extensiver Beweidung durch Rotes Höhenvieh, weil dadurch Insekten als Nahrung gefördert werden. Artenschutz wird hier also nicht isoliert gedacht, sondern als Zusammenspiel von Gebäude, Landschaft und Landwirtschaft. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Besonders spannend ist die Entwicklung der Bestände. Im Projektbericht wird beschrieben, dass sich die Zahl der Tiere in den Winterquartieren und in der Wochenstube im Lauf der Jahre deutlich verbessert hat. Das Ziel, eine stabile Population zu fördern, wurde übertroffen, und die Art konnte sich wieder in ehemals genutzte Gebiete ausbreiten. Solche Daten machen deutlich, warum das Fledermaushaus Hohenburg nicht nur eine lokale Attraktion, sondern ein bundesweit bedeutendes Schutzprojekt ist. Für Besucher bedeutet das: Hier geht es nicht um eine bloße Ausstellung über Tiere, sondern um ein lebendiges Beispiel für erfolgreiche Naturschutzarbeit. Diese Erfolgsgeschichte wurde auch offiziell gewürdigt, unter anderem als Projekt des Jahres der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Das unterstreicht den Stellenwert des Ortes über Hohenburg hinaus. ([lbv.de](https://www.lbv.de/files/user_upload/Dokumente/Projektreporte_Projektskizzen/Grosse_Hufeisennase/Endbericht-Grosse-Hufeisennase-Hohenburg-LBV-deutsch.pdf))
Das Projekt hat außerdem eine starke regionale Wirkung entfaltet. In den Quellen wird berichtet, dass Hohenburg durch die Arbeit rund um das Fledermaushaus bekannter wurde und dass sich ein neues touristisches und pädagogisches Angebot entwickelte. Der Markt Hohenburg wurde durch die Maßnahmen aufgewertet, und auch die Bevölkerung identifizierte sich stärker mit dem Schutz der „Hufis“. Diese soziale Dimension ist wichtig, weil Naturschutz langfristig nur funktioniert, wenn er vor Ort verstanden und mitgetragen wird. Das Fledermaushaus Hohenburg steht deshalb nicht nur für eine seltene Tierart, sondern auch für die Frage, wie Gemeinden, Verbände und Bürger gemeinsam Natur bewahren können. Genau daraus rührt seine besondere Ausstrahlung. ([lbv.de](https://www.lbv.de/files/user_upload/Dokumente/Projektreporte_Projektskizzen/Grosse_Hufeisennase/Endbericht-Grosse-Hufeisennase-Hohenburg-LBV-deutsch.pdf))
Fotos, Kameras und das Besuchserlebnis im Informationszentrum
Wer nach Fotos zum Fledermaushaus Hohenburg sucht, findet vor allem Bilder, die die besondere Mischung aus altem Gebäudebestand, moderner Technik und Naturerlebnis zeigen. Die offiziellen Seiten dokumentieren das Haus mit Außenansichten, Einblicken in das Kellergewölbe, Aufnahmen von Jungtieren und Kameratechnik im Dachbereich. Diese Bilder sind nicht bloß Dekoration, sondern Teil des Konzepts. Sie machen sichtbar, was sonst in der Dunkelheit verborgen bleibt. Gerade die Kombination aus echten Fotos und Live-Bildern vermittelt ein Gefühl dafür, wie sensibel der Ort funktioniert. Besucher sehen nicht einfach Fledermäuse in einem Zoo-ähnlichen Rahmen, sondern bekommen Einblicke in ein geschütztes Quartier, das mit wissenschaftlicher Sorgfalt beobachtet wird. Das macht die Fotothematik so relevant: Sie ist eng mit der Frage verbunden, wie man Arten schützen und dennoch öffentlich zugänglich machen kann. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Das Haus selbst wurde in den offiziellen Beschreibungen als vierstöckiges altes Gebäude mit heller Fassade und Spitzgiebel dargestellt. Im Inneren und im Gebälk wurden moderne Kameras installiert, damit Besucherinnen und Besucher die Tiere quasi hautnah erleben können. Ergänzt wird das durch interaktive Tafeln, einen interaktiven Monitor und Erläuterungen durch fachkundige Betreuer. Der Ort ist also ein Beispiel für moderne Umweltbildung: Er kombiniert visuelle Eindrücke, Live-Kommunikation und fachliche Einordnung. Für viele Gäste ist genau das der Grund, warum der Besuch nachhaltig in Erinnerung bleibt. Man schaut nicht einfach etwas an, sondern versteht Zusammenhänge zwischen Lebensraum, Nahrung, Fortpflanzung und Schutz. Die Fotos und Kameras sind damit keine Nebensache, sondern ein Kernbestandteil des Erlebnisses. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Auch die Ausflugsbeobachtung im Innenhof trägt zum Erlebniswert bei. Wenn die Tiere am Abend ausfliegen, wird aus einer stillen Informationsstation ein lebendiger Beobachtungsort. In den Quellen wird außerdem erwähnt, dass Bat-Detektoren eingesetzt werden, um die Rufe der Fledermäuse hörbar zu machen. Das erweitert das Erlebnis über das reine Sehen hinaus. Wer das Fledermaushaus besucht, erlebt also nicht nur eine visuelle, sondern auch eine akustische Annäherung an die Tiere. Besonders für Kinder, Schulklassen und naturinteressierte Erwachsene ist das einprägsam, weil die Tiere nicht abstrakt bleiben, sondern konkret wahrnehmbar werden. In dieser Verbindung von Bild, Ton und fachlicher Begleitung liegt die besondere Qualität des Hauses. ([lbv.de](https://www.lbv.de/files/user_upload/Dokumente/Projektreporte_Projektskizzen/Grosse_Hufeisennase/Endbericht-Grosse-Hufeisennase-Hohenburg-LBV-deutsch.pdf))
Hinzu kommt, dass der Ort auf eine behutsame Form der Öffentlichkeit setzt. Die Tiere werden nicht in eine Show-Situation gezwungen, sondern über Technik und Führung beobachtet. Das unterscheidet das Fledermaushaus Hohenburg von vielen anderen Besucherorten. Wer Fotos macht oder sich Fotos ansieht, bekommt deshalb immer auch eine pädagogische Botschaft mit: Schutz gelingt dann, wenn Wissen, Rücksicht und Begeisterung zusammenkommen. Gerade bei einer stark bedrohten Art wie der Großen Hufeisennase ist diese Botschaft zentral. Die Bilder dienen also nicht nur der Erinnerung, sondern auch der Sensibilisierung. Das ist ein wichtiger Grund, warum die Online-Suche nach „Fotos“ so häufig mit dem Fledermaushaus verbunden ist. ([anl.bayern.de](https://www.anl.bayern.de/fachinformationen/biodiversitaet/biodiv_fledermaushaus_hohenburg.htm))
Anfahrt, Lage und praktische Tipps für den Besuch in Hohenburg
Das Fledermaushaus Hohenburg liegt zentral im Ortskern am Marktplatz 32. Diese Lage macht den Besuch unkompliziert, weil man das Informationszentrum gut in einen Ausflug durch Hohenburg und das Lauterachtal einbinden kann. Die offizielle Adresse ist klar ausgewiesen, und auch die Ansprechpartner für Besuche und Führungen sind genannt. Wer einen Besuch plant, sollte deshalb nicht nur die Uhrzeit, sondern auch die Saison und die Art des Termins beachten. Das Haus ist kein klassischer Alltagsbetrieb mit täglichen Öffnungszeiten, sondern ein gezielt geführtes Naturerlebnis. Darum lohnt es sich, vorab die Führungstermine zu prüfen und gegebenenfalls eine Anmeldung vorzunehmen. So wird aus einem Ortsbesuch ein geplanter Naturtermin mit klarer Erwartung. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Für die praktische Planung ist außerdem interessant, dass in der Umgebung weitere Naturerlebnisse verankert sind. Der Fledermausrundwanderweg rund um Hohenburg wird in den Projektunterlagen ausdrücklich erwähnt. Dort gibt es eine kleine, mittlere und große Runde, die das Gebiet rund um die Lebensräume der Großen Hufeisennase erschließen. Genannt werden unter anderem Strecken von 2, 4 und 8 Kilometern. Wer also das Fledermaushaus besucht, kann den Termin mit einem Spaziergang oder einer Wanderung verbinden. Das passt gut zur Idee des Projekts, denn die Tiere werden nicht isoliert betrachtet, sondern in ihrem Landschaftszusammenhang. Die Wege vermitteln, wie Jagdhabitate, Quartiere und Schutzflächen zusammenhängen. Dadurch wird der Besuch nicht nur informativ, sondern landschaftlich erlebbar. ([lbv.de](https://www.lbv.de/files/user_upload/Dokumente/Projektreporte_Projektskizzen/Grosse_Hufeisennase/Endbericht-Grosse-Hufeisennase-Hohenburg-LBV-deutsch.pdf))
Auch für Familien oder Gruppen bietet der Ort gute Voraussetzungen. Die offiziellen Texte weisen darauf hin, dass Gruppenführungen möglich sind und dass sich Interessierte direkt an die genannten Kontaktpersonen wenden sollen. Das ist hilfreich, wenn Schulklassen, Vereine oder Naturgruppen einen Besuch planen. Weil das Erlebnis stark von der Abendzeit abhängt, sind die Führungen besonders passend für Ausflüge in den späten Nachmittag und Abend. Bei gutem Wetter wird die Ausflugsbeobachtung zum Höhepunkt des Besuchs. Wer rechtzeitig anfragt, kann den Termin also an die eigenen Interessen anpassen. Gerade das macht den Ort so attraktiv: Er ist klein genug für persönliche Betreuung und zugleich bedeutend genug für ein wissenschaftlich und ökologisch relevantes Erlebnis. ([lbv.de](https://www.lbv.de/naturschutz/life-natur-projekte/life-projekt-grosse-hufeisennase/fledermaushaus-hohenburg/))
Ein weiterer Pluspunkt ist die Einbettung in die Region Amberg-Sulzbach und den Naturpark Hirschwald. Das Fledermaushaus ist nicht isoliert, sondern Teil eines größeren Netzwerks von Naturerlebnissen, Schutzgebieten und Bildungsangeboten. Dadurch lässt sich der Besuch gut mit anderen Ausflugszielen kombinieren. Wer also nach Hohenburg fährt, bekommt nicht nur ein einzelnes Ziel, sondern einen starken Bezug zu einer ganzen Landschaft, in der Artenschutz sichtbar gemacht wird. Das ist auch für die Suchintention wichtig: Hinter Begriffen wie „Öffnungszeiten“, „Führung“ oder „Webcam“ steckt oft der Wunsch, einen verlässlichen Besuch zu planen. Genau das liefert das Fledermaushaus Hohenburg: klare Termine, eindeutige Adresse, fachkundige Begleitung und ein einzigartiges Naturthema. ([naturparkhirschwald.de](https://www.naturparkhirschwald.de/de/naturerlebnisse/fledermaushaus-hohenburg.html))
Quellen:
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